Zwölf Jahre Haft nach tödlichem Messerangriff auf Jugendlichen in Berliner Park

Landgericht wertet Tat als Totschlag - Mann verletzte zudem einen Zeugen schwer

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 13-Jährigen in einem Berliner Park ist ein Mann zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

Berlin - Das Landgericht der Hauptstadt sprach den zur Tatzeit 41-jährigen Angeklagten des Totschlags und einer gefährlichen Körperverletzung schuldig. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass er den Jugendlichen bei dem Geschehen 2020 erstach und zusätzlich einen weiteren Zeugen schwer verletzte.

Die Tat ereignete sich dabei in einer in einer Unterführung im Monbijoupark im Stadtteil Mitte nahe der Museumsinsel. Das Opfer starb laut Anklage durch einen rund zehn Zentimeter tiefen Stich ins Herz. Mit seinem Urteil entsprach das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Nebenklage hatte eine Verurteilung wegen Mordes gefordert, die Verteidigung dagegen einen Freispruch.

(xity, AFP)