Zukunftsstadt: Pflanzkästen in der City

Mehr grün in die Stadt

Das erste Grün sprießt schon aus den Pflanzkästen, die zurzeit auf dem Schulhof der Diepenbrockschule am Europaplatz stehen.

Bocholt - Sobald die Kanalbauarbeiten in der Rebenstraße vollendet sind, werden die mobilen Kästen dort ihre Heimat finden. Betreut werden sie auch dort von den Kindern der Offenen Ganztagsschule der Diepenbrockschule

Am Donnerstag, 29. April 2021, stellten die Beteiligten Sascha Terörde als Vertreter der Zukunftsstadt Bocholt, Stadtbaurat Daniel Zöhler, Torsten Wollberg vom Verein "Essbare Stadt Bocholt/Borken e.V." sowie von Michaela Walber, Sigrid Alck und Ute Klein-Hitpaß von der OGS der Diepenbrockschule und der Schulleitung Kathrin Bennemann das Konzept vor. 

Mobile Pflanzkästen

Die mobilen Pflanzkästen entsprechen dem Motto des Projektes „Zukunftsstadt 2030+ - Atmendes Bocholt, Bewegtes Bocholt“, über das diese Maßnahme angestoßen worden ist. Aufgrund der aktuellen Baustellen-Situation in der Rebenstraße wurden diese Kästen nun durch den Entsorgungs- und Servicebetrieb der Stadt Bocholt (ESB) auf dem Schulhof aufgestellt und in Zusammenarbeit der OGS „Sternschnuppe“ der Diepenbrockschule und dem Verein „Essbare Stadt“ u.a. mit Kräutern bepflanzt. Wenn die Baustelle fertiggestellt ist, werden die Pflanzkästen in die Rebenstraße gebracht und die Schule übernimmt quasi die Patenschaft und pflegt sie (in Kooperation mit dem Verein).

"Unser Ziel ist es schon länger, mehr Grün in die Innenstadt zu bekommen. Das Projekt Essbare Stadt verbunden mit einem (Lehr-)Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Diepenbrockschule ist da eine tolle Kombination und eine echte Bereicherung“ betont Stadtbaurat Daniel Zöhler.

"Bamberger Hörnchen und blauer Schwede"

Zurzeit sind die Pflanzkästen noch mit Kräutern wie Melisse, Oregano, Thymian etc. sowie Sommerblumensamen beplanzt. Dabei soll es aber nicht bleiben. "Wir wollen auch Kartoffeln anpflanzen. Dafür eignen sich besonders die alten Sorten wie zum Beispiel Bamberger Hörnchen oder blauer Schwede", kündigt Torsten Wollberg vom Verein "Essbare Stadt" an. "Das wird vor allem für die Kinder eine spannende Sache, wenn sie die Kartollfen ernten, zubereiten und anschließend auch verzehren können", ist sich Ute Klein-Hitpaß, Koordinatorin der OGS des Grundschulverbunds Diepenbrock sicher. Und wenn es dazu noch einen leckeren Dip mit den selber gepflanzten und geernteten Kräutern gibt, das kann doch nur gut schmecken.

Netzwerk und Zusammenarbeit

"Ich bin froh, dass wir im Rahmen unseres Projekts Zukunftsstadt Bocholt ein tolles Netzwerk und eine sehr gute Zusamenarbeit zwischen Stadt, Verein, NABU und Schule hinbekommen", sagt Sascha Terörde, Leiter des Zukunftsstadt-Projektes bei der Stadt Bocholt. "Schrittweise kommen wir mit den Pflanzkübeln, den dazugehörigen Infotafeln und den Bänken, die nach Abschluss der Arbeiten in der Rebenstraße aufgestellt werden, unserem Ziel für "mehr Grün" und "mehr Aufenthaltsqualität" in der Stadt näher."