Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses

Bürgerbeteiligung soll im Mai starten

Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses soll mit einem ersten Diskussionsforum voraussichtlich im Mai starten.

Düsseldorf - Die einzelnen Vertreterinnen und Vertreter der Projektgruppe werden nun das Konzept sowie die Terminplanung zur Öffentlichkeitsbeteiligung in ihren jeweiligen Fraktionen abstimmen. Im Anschluss hieran werden konkrete Termine veröffentlicht.

Das erste Diskussionsforum soll coronabedingt digital stattfinden. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden den Bürgerinnen und Bürgern dann alle bisher ermittelten Ergebnisse zur Untersuchung des Bestandsgebäudes, zur Prüfung der Varianten "Sanierung", "erweiterte Sanierung" und "möglicher Neubau" auf Grundlage des mit der Oper intensiv erarbeiteten Nutzerbedarfsprogramms sowie zu den Möglichkeiten der inhaltlichen Ausrichtung als Baustein einer "Opernkonzeption 203+" vorgestellt. Zudem wird das Verfahren der Bürgerbeteiligung an sich vorgestellt.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung
Geplant ist ein Prozess in mehreren Phasen, in dem die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ihre Anregungen, Ideen und Visionen zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses einbringen können. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird aufgrund der Pandemielage überwiegend digital stattfinden. Es werden zudem analoge und kontaktarme Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angesprochen werden können. Vorgesehen sind neben einem Online-Dialog, eine Ausstellung im öffentlichen Raum zu den bisherigen Ergebnissen, Diskussionsforen mit Experten und Zwischen- bzw. Ergebnisberichten, Gespräche mit ausgewählten Akteuren und die Einrichtung eines Bürgerinnen- und Bürgerrates. Die Möglichkeit zur Onlinebeteiligung und zur analogen Beteiligung laufen in den verschiedenen Phasen jeweils parallel.

Darüberhinaus sollen auf einer Website zur Bürgerbeteiligung zukünftig Informationen zum aktuellen Sachstand des Opernhauses anhand der vorliegenden Untersuchungen anschaulich aufbereitet werden, sodass sich mit diesem Hintergrundwissen jeder an der Diskussion zur Zukunft des Opernhauses beteiligen kann. Es werden verschiedene Themen zur Diskussion gestellt, die von den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden können. So soll auch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Online-Beteiligung ein reger Austausch möglich gemacht werden.

Vorlage soll Ende 2021 in die politischen Gremien
Parallel zur Öffentlichkeitsbeteiligung werden weitere Themen wie die Visionen für ein zukünftiges Opernhaus sowie Fragen des Standortes, eines möglichen Neubaus und gegebenenfalls einer Interimsstätte vertiefend betrachtet und die bis dahin vorliegenden Ergebnisse ebenfalls in der dritten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt.

Alle Aspekte fließen anschließend gebündelt in den Entscheidungsprozess ein: So sollen alle Ergebnisse letztendlich anschaulich und vergleichbar ausgearbeitet und in einer Beschlussvorlage zusammengeführt werden. Es ist geplant, die Vorlage Ende 2021 in die politischen Gremien einzubringen.