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Zimmerbrand in Düsseldorfer Mehrfamilienhaus

Sieben Bewohner leicht verletzt

Am Donnerstag, 20. Februar 2014, kam es durch Fahrlässigkeit einer 39-jährigen Frau in einem Schlafzimmer einer Wohngemeinschaft zu einem Brand.

Düsseldorf - Schreck am Mittag für eine Krankenschwester: Plötzlich stand die Matratze im Schlafzimmer der 80 Quadratmeter großen Wohnung lichterloh in Flammen. Die junge Frau konnte sich noch rechtzeitig auf den Balkon flüchten. Das Feuer und der Brandrauch breiteten sich in Windeseile aus. Über die Kaminlüftung der Badezimmer waberte der Brandrauch in die darüberliegenden Wohnungen bis zum ausgebauten Dachgeschoss hoch.
Als der erste Löschzug der Feuerwache 4 von der Behrenstraße eintraf, hatten zwei Handwerker die Frau bereits mit einer Anstellleiter vom Balkon herunter geholt. Dichter, schwarzer Rauch quoll aus den Fenstern in der ersten Etage. Schnell eilten die Rettungstrupps unter Atemschutz mit Fluchthauben die Treppe im viereinhalbstöckigen Gebäude hoch. Mehrere Wohnungstüren mussten die Feuerwehrmänner gewaltsam aufbrechen, um nachzusehen, ob niemand in den Wohnungen durch den Brandrauch gefährdet war. Vier Hausbewohner führten die Rettungskräfte mit Fluchthauben über die Treppe hinunter und übergaben diese dem herbeigeeilten Notarzt.
Parallel konnten zwei weitere Mieter über eine Drehleiter aus der Dachgeschosswohnung gerettet werden. Ihnen war der Fluchtweg durch Brandrauch versperrt. Alle sieben vom Brand Betroffenen sichtete der Notarzt und verordnete zur weiteren Kontrolle einen Transport in umliegende Krankenhäuser. Ein Löschtrupp hatte während der Rettungsaktion für die Mieter den Brand schnell unter Kontrolle. Abschließend wurde der Rauch aus allen Wohnungen mit mehreren Lüftungsgeräten herausgeblasen. Der Einsatzleiter lobte die beiden Handwerker für ihr beherztes Eingreifen: "Schön, dass es noch Menschen gibt, die sich um Andere in Notlagen kümmern und nicht wegschauen!“
Die Brandwohnung ist bis zur Sanierung nicht mehr bewohnbar – auch der Strom musste abgestellt werden. Alle anderen Hausbewohner durften wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Mieter der WG kamen bei Verwandten/Freunden unter.

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