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Zentralrat der Juden: Berufung des Antisemitismusbeauftragten "wichtiges Signal"

Diplomat Klein soll Amt übernehmen

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die geplante Berufung des Diplomaten Felix Klein zum Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung als "überaus wichtiges Signal" begrüßt.

Berlin - Mit Klein sei für die Aufgabe ein Experte gewonnen worden, "der auch über die Grenzen Deutschlands hinaus das Vertrauen der jüdischen Gemeinschaft genießt" erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, am Dienstag.

Bisher ist Klein als Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amtes für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusfragen tätig. Der Bundestag hatte sich Anfang des Jahres dafür ausgesprochen, einen Antisemitismusbeauftragten zu berufen. Union und SPD vereinbarten in ihrem Koalitionsvertrag die Schaffung des Postens, um den Kampf gegen antisemitische Tendenzen zu steuern und jüdisches Leben in Deutschland zu stärken.

Mit der Berufung zeige die Bundesregierung, dass sie dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland nicht tatenlos zusehen wolle, erklärte Schuster. Dem Zentralrat der Juden zufolge will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Benennung des Beauftragten bei der Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg nahe Berlin am Dienstag offiziell vorschlagen.

(xity, AFP)


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