Zeitung: Schwesig will Frauen und Kinder in Flüchtlingsheimen besser schützen

25 neue Stellen mit jeweils 40.000 Euro Förderung

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will einem Zeitungsbericht zufolge den Schutz von Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften verbessern.

Berlin - Dazu sollten zusammen mit Wohlfahrtsverbänden zusätzliche Stellen für Ansprechpartner geschaffen werden, die die Arbeit von Beratungsstellen, Frauenhäusern und Ämtern koordinierten, berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf das Familienministerium. Zunächst sollten diese Arbeitsplätze in 25 Flüchtlingsheimen eingerichtet werden, die mit jeweils 40.000 Euro gefördert würden.

Die Fachkräfte sollen dem Bericht zufolge auch für die Etablierung von Beratungsstrukturen in den Einrichtungen sowie für die Schulung von ehrenamtlichen und festangestellten Mitarbeitern zuständig sein. Dies solle auch der Vorbeugung möglicher Übergriffe auf Frauen in den Unterkünften dienen.

Darüber hinaus starte das Bundesfamilienministerium in diesem Monat ein Förderprogramm gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau, um Flüchtlingsunterkünfte zum besseren Schutz von Frauen und Kindern umzubauen. Mit dem Programm würden Investitionskredite mit einem Gesamtvolumen von bis zu 200 Millionen Euro bereitgestellt, die von den Kommunen beantragt werden könnten.

(xity, AFP)