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Zahl schwerbehinderter Menschen in NRW

Zunahme um 4,9 Prozent im Jahr 2013

Ende 2013 lebten in Nordrhein-Westfalen 1,77 Millionen schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50.

Düsseldorf - Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,9 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung Ende 2011 und 9,5 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor (2003: 1,62 Millionen). 9,7 Prozent der weiblichen und 10,5 Prozent der männlichen Bevölkerung Nordrhein-Westfalens galten Ende 2013 im Sinne dieser Statistik als schwerbehindert. Mehr als die Hälfte (55,3 Prozent) aller Betroffenen war mindestens 65 Jahre alt. Etwa ein Viertel (24,5 Prozent) der schwerbehinderten Menschen wies den maximalen Grad der Behinderung von 100 auf. Fast die Hälfte der Betroffenen (42,2 Prozent) hatte mindestens zwei Behinderungen.
Bei 21,1 Prozent aller schwerbehinderten Menschen in Nordrhein-Westfalen war eine "Beeinträchtigung der Funktion innerer Organe” die Hauptbehinderungsart. Am zweithäufigsten wurde mit 16,7 Prozent die Kategorie "Querschnittlähmung, zerebrale Störungen, geistig-seelische Behinderung sowie Suchtkrankheiten” verzeichnet, gefolgt von "Funktionseinschränkungen von Gliedmaßen” (11,3 Prozent). Von "Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule” waren 9,8 Prozent betroffen, "blind oder sehbehindert” waren 4,1 Prozent. Bei 3,5 Prozent der schwerbehinderten Menschen waren "Sprach- oder Sprechstörungen, Taubheit, Schwerhörigkeit oder Gleichgewichtsstörungen” zu verzeichnen.

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