Zahl der Omikron-Fälle in Düsseldorf steigt auf 14

Acht der Infektionen über Sequenzierung bestätigt

In Düsseldorf gibt es mit Stand Freitag, 10. Dezember 2021, bislang 14 Fälle der Virusvariante Omikron.

Düsseldorf - von diesen wurden acht Fälle über eine Gesamtgenomsequenzierung jeweils im Zentrum für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Heinrich-Heine-Universität und im Institut für Virologie des Universitätsklinikums Düsseldorf oder durch die Medizinischen Laboratorien Düsseldorf bestätigt. Für die verbleibenden sechs Fälle liegt bislang eine positive Typisierungs-PCR vor, eine Sequenzierung wurde eingeleitet. Nur drei der Fälle sind Reiserückkehrende.

Sobald ein Fall in der Varianten-Typisierung als Verdachtsfall hinsichtlich der Omikron-Virusvariante auffällt, wird eine engmaschige Kontaktpersonennachverfolgung durchgeführt. Alle Infizierten und die engen Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Einreisende aus Virusvariantengebieten müssen in Quarantäne

Seit Sonntag, 28. November 2021, gelten folgende Staaten offiziell als Virusvariantengebiete: Südafrika, Botswana, Eswatini (Swasiland), Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia und Simbabwe. Das heißt: Einreisende aus diesen Gebieten müssen für 14 Tage in Quarantäne, ungeachtet des persönlichen Impfstatus'.

Auf Weisung des Landesgesundheitsministeriums sollen vorsichtshalber nun auch geimpfte Kontaktpersonen abgesondert werden. Bei der Kontaktpersonennachverfolgung wird bei Omikron-Verdacht besonders gründlich recherchiert, und Kontaktpersonen werden engmaschig kontrolliert.

Da zuvor diese Gebiete nicht als Virusvariantengebiete klassifiziert waren, wurden Reisende aus diesen Gebieten bis zum 28. November 2021 nicht entsprechend registriert. Das Gesundheitsamt hat daher entsprechend reagiert und um Meldung von Eingereisten gebeten.