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Zahl der neuen Flüchtlinge im Februar deutlich zurückgegangen

Im Februar wurden gut 61.000 Neuankömmlinge registriert

Die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge ist im Februar deutlich zurückgegangen.

Berlin - Die Zahl der registrierten Neuankömmlinge lag im zweiten Monat des Jahres bei gut 61.000 und damit um ein Drittel niedriger als im Januar, wie das Bundesinnenministerium am Dienstag mitteilte. Die größte Gruppe kam aus Syrien mit 24.612 Flüchtlingen, gefolgt vom Irak mit 12.355 und Afghanistan mit 12.121.

Die Gesamtzahl der Registrierungen im so genannten Easy-System lag im Februar bei 61.428 Flüchtlingen. Im Januar waren es noch 91.671 gewesen. Im Rahmen des Easy-Verfahrens werden die Flüchtlinge nach ihrer Einreise auf die Erstaufnahmeeinrichtungen verteilt. Das Bundesinnenministerium wies allerdings darauf hin, dass es auch im Februar wegen der fehlenden erkennungsdienstlichen Behandlung zu Doppelerfassungen im Easy-System gekommen sein könnte, weswegen die genannten Zahlen möglicherweise nicht ganz exakt sind.

Die Zahl der tatsächlich bei den deutschen Behörden gestellten Asylanträge lag im Februar bei 67.797. Die Differenz zu den Easy-Zahlen erklärt sich dadurch, dass Flüchtlinge oft erst längere Zeit nach ihrer Ankunft in Deutschland einen Asylantrag einreichen. Viele der Antragsteller vom Februar dürften also bereits zu einem früheren Zeitpunkt nach Deutschland gekommen sein.

Es gab den Angaben zufolge im Februar 51.528 Asylentscheidungen, was fast einer Verdreifachung gegenüber dem Februar 2015 gleichkam. 33.516 Menschen wurden als Bürgerkriegsflüchtlinge nach der Genfer Konvention anerkannt, lediglich 270 Menschen erhielten den eingeschränkten subsidiären Schutz.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zeigte sich erfreut über den Anstieg bei den Asylentscheidungen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) habe in den Monaten Januar und Februar bereits mehr als 100.000 Entscheidungen über Asylanträge getroffen, erklärte er in Berlin. "Das sind mehr als in den ersten fünf Monaten des Jahres 2015 zusammen." Diese Steigerung sei auf den Personalzuwachs, Mehrarbeit und die verbesserten Verfahrensabläufe im Bundesamt zurückzuführen.

(xity, AFP)


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