15.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Wohnungsbrand auf der Blücherstraße

Wohnungsbrand auf der Blücherstraße

15 Menschen aus Mehrfamilienhaus gerettet

Bei einem Wohnungsbrand wurden in der Nacht zum Donnerstag in Pempelfort vier Menschen verletzt und mussten ins Krankenhaus. Insgesamt musste die Feuerwehr 15 Bewohner retten.

Düsseldorf - Rauchmelder rissen in der Nacht eine junge Familie aus dem Schlaf und meldeten ein Feuer in der Wohnung des ersten Obergeschosses an der Blücherstraße. Den Eltern war zusammen mit der zweijährigen Tochter der Weg ins Freie schon durch Rauch versperrt. Die Familie rettet sich auf den Balkon und wartete auf die Feuerwehr. Als der Löschzug von der Münsterstraße eintraf standen zudem schon einige Bewohner auf der Straße und teilten dem Einsatzleiter mit, dass im Hinterhof noch Leute auf den Balkonen stehen. Der Einsatzleiter forderte umgehend Verstärkung an und schickte gleich mehrere Einsatztrupps mit Atemschutz in das fünfgeschossige Mehrfamilienhaus.
Weitere Feuerwehrmänner trugen Leitern in den Hinterhof und retteten die junge Familie aus dem Rauch. Mehrere Rettungsassistenten und ein Notarzt untersuchten die geretteten. Die Familie wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Aus dem Haus wurden weitere zwölf Bewohner – neun Erwachsene und drei Kinder - über den verrauchten Treppenraum mit Fluchthauben gerettet. Diese blieben unverletzt. Mit einem Schlauch löschten die Einsatzkräfte anschließend die Flammen im Wohnzimmer. Das Feuer war so enorm, dass der Putz von den Wänden gefallen war. Der Rauch wurde mit Hochleistungslüfter aus dem Gebäude geblasen. Um die beiden Drehleitern einsetzen zu können, schaltete die Rheinbahn den Strom der Oberleitungen ab. Mitarbeiter der Stadtwerke machten die Unglückswohnung stromlos. Während dem Einsatz kamen die Mieter in einem Feuerwehrbus unter und wurden dort untersucht sowie betreut.
Vier Wohnungen wurden durch die Wehrmänner aufgebrochen um nach weiteren Menschen zu suchen. Während den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht an einem Arm. Er kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Nach zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Was im Wohnzimmer genau gebrannt hatte, ließ sich nicht mehr erkennen. Bis auf die Brandwohnung konnten alle Mieter wieder ins Haus zurück. Wie es zu dem Feuer kam untersucht nun die Kriminalpolizei. Der Schaden liegt bei mindestens 70.000 Euro.

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