25.05.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Wohnungsbrand an der Schinkelstraße in Erkrath

Wohnungsbrand an der Schinkelstraße in Erkrath

Zeuge wählt Notruf

Am nächtlichen Freitagmorgen des 14.02.2014, gegen 03:15 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Erkrath zu einem Wohnungsbrand an der Schinkelstraße in Erkrath-Süd gerufen.

Mettmann - Beim Eintreffen erster Einsatzkräfte schlugen bereits offene Flammen aus den von der Brandhitze zerstörten Fenstern der Wohnung im dritten Obergeschoss. Rund 35 Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude bereits verlassen oder wurden von der Feuerwehr sehr
zeitnah evakuiert und zum Schutz vor der nächtlichen Kälte vorübergehend in einem bereitgestellten Linienbus untergebracht. So entstand durch das Brandgeschehen insgesamt kein Personenschaden.

Die Feuerwehr Erkrath, die mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort war, konnte das Feuer löschen, nachdem man sich gewaltsam Zugang zu der verschlossenen und zum Brandzeitpunkt offenbar unbewohnten
Brandwohnung verschafft hatte (über Einzelheiten zur Brandbekämpfung berichtet die Feuerwehr Erkrath eigenständig).

Die Polizei, welche mit rund 15 Einsatzkräften vor Ort war, räumte die Rettungswege der Feuerwehr und hielt Schaulustige vom Brandort fern. Dazu wurden Teile der Schinkelstraße und des Rathelbecker Weg
für den Verkehr komplett gesperrt. Angesichts der nächtlichen Verkehrszeit kam es dadurch aber nicht zu größeren Verkehrsstörungen.

Nach dem Ende der primären Brandbekämpfung, gegen 04.20 Uhr, konnten alle Bewohner ab 05.00 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die zur Zeit unbewohnte Brandwohnung wurde vom Feuer
jedoch total zerstört und es entstand an diesen Räumen und weiteren Teilen des Hauses Gebäude- und Sachschaden in einer vorläufig geschätzten Höhe von ca. 300.000, - Euro. Vom Feuer in der Brandwohnung wurden auch Rohrleitungen der zentralen Heizungsanlage des Hauses beschädigt. Hierdurch kommt es auf noch unbestimmte Zeit zum Ausfall der gesamten Heizungsanlage im Gebäude.

Auch die Verkehrssperrungen konnten ab 05.00 Uhr schrittweise zurückgenommen werden, so dass es zu keinen Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr kam.

Für weitere Untersuchungen zur genauen Brandursache, durch polizeiliche Brandexperten vom Kriminalkommissariat 11 aus Mettmann, wurde die Brandwohnung verschlossen und beschlagnahmt.


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