Wohnimmobilien weiter im Trend

Keine Nachteile durch die Corona-Krise

Die Wohnimmobilienmärkte sind besser durch die Corona-Krise gekommen als andere Immobiliensegmente.

Düsseldorf - Die Wohnimmobilienmärkte sind nicht nur besser durch die Corona-Krise gekommen als andere Immobiliensegmente – sie sind in den meisten Städten sogar noch stärker geworden. Das ergibt u.a. der Vergleich von drei A-Städten – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt – mit den drei B- bzw. C-Städten Dresden, Leipzig und Magdeburg. Besonders gefragt waren dabei Eigenheime, deren Umsätze im Coronajahr 2020 in allen sechs Einzel-Städten gestiegen sind, in Summe sogar um mehr als 13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser legten im gleichen Zeitraum um knapp 13 % zu, die Preise für Eigentumswohnungen um nahezu 8 %. Auch die Wohnungsmieten sind im Coronajahr weiter gestiegen: Die Angebotsmieten im Bestand zogen über alle sechs Standorte hinweg um durchschnittlich 3,4 % an, für Neubauwohnungen sogar um 7,1 %. Allerdings verlief die Entwicklung in den sechs untersuchten St ädten differenziert. Als Boomtown für Wohnimmobilien erwies sich dabei insbesondere Leipzig.