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Wim Wenders sieht sich als Familienmensch

Regisseur rief Mutter jeden Tag zur gleichen Zeit an

Starregisseur Wim Wenders beschreibt sich selbst als Familienmensch. Seit dem frühen Tod seines Bruders fühle er sich für dessen Kinder verantwortlich, er sei zwölffacher Patenonkel und habe seine Mutter bis zu ihrem Tod jeden Tag angerufen.

Starregisseur Wim Wenders beschreibt sich selbst als Familienmensch. Seit dem frühen Tod seines Bruders fühle er sich für dessen Kinder verantwortlich, er sei zwölffacher Patenonkel und habe seine Mutter bis zu ihrem Tod jeden Tag um 18.00 Uhr angerufen, sagte Wenders in einem Gespräch mit dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung". Dass er mit seiner Frau Donata selbst keine Kinder habe, liege an seiner Unfruchtbarkeit.

"Ich hätte gern Kinder gehabt, aber ich konnte nicht", sagte der 69-Jährige. "In den Nachkriegsjahren bin ich an Diphterie oder Mumps erkrankt. Wir hatten nicht die richtigen Medikamente." Seinen Partnerinnen habe er das immer sofort gesagt.

© 2015 AFP


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