Wildblumenwiesen blühen in schillernden Farben

Gärtner erhalten Lob für die bunten Wiesen

Viel Lob von Passanten erhalten die städtischen Gärtner in diesen Tagen für die Wildblumenwiesen, die an verschiedenen Stellen im Straßenraum zu bewundern sind.

Düsseldorf - Gezielt haben sie dafür ökologisch wertvolle, vorhandene Wiesenflächen ausgesucht. Je nach Standort haben die Gärtner dort im Frühjahr zusätzliche Wildstauden als Initialpflanzungen ergänzt oder Wildblumenmischungen ausgesät.

An einer der meistbefahrenen Kreuzungen in Düsseldorf, dem Mörsenbroicher Ei, gedeiht zum Beispiel auf den Verkehrsinseln mitten im Straßenraum eine richtige Wildblumenidylle. Die Pflanzen dort dürfen nicht zu hoch werden, damit die Flächen für die Verkehrsteilnehmer einsehbar bleiben. Wer genau hinsieht, entdeckt dort eine ungeahnte Pflanzenvielfalt: Wildmöhre, Hundskamille, Wiesenflockenblume, Weißklee, Rote Taubnessel, Kleiner Wiesenknopf und Ferkelkraut um nur einige zu nennen. Dazu wurden Wiesensalbei, Wiesenstorchschnabel und Wiesenwitwenblume gepflanzt. Die Blütenpracht ist Balsam für die Seele und erfreut viele Passanten, die an den blühenden Flächen vorbei kommen.

Auch an anderen Stellen wurde von den Gärtnern etwas nachgeholfen. Am Rather Broich finden sich unter anderem Labkraut, Löwenzahn, Johanniskraut, Storchschnabel, Wiesensalbei und Margeriten. In der Grünverbindung Rath ? Eller wurden auf der Fläche entlang des Otto-Götzen-Weges rund 3.000 Wildstauden einpflanzt. Zusätzlich finden sich Kriechender Hahnenfuß, Wiesenschaumkraut, Kleiner Sauerampfer, wolliger Storchschnabel, Wilde Möhre, Wiesenlabkraut, Wiesenbärenklau und viele andere Wildblumen in dieser großen Fläche.

Auf dem Kreisverkehr an der Kehlerstraße in Unterrath wurden die durch den Sturm Ela 2014 umgestürzten Birken ersetzt, bei der Nachpflanzung wurde dann rings um die Jungbäume eine speziell vom Gartenamt zusammengestellte Samenmischung ausgebracht. Nun blühen dort Färberkamille, Natterkopf, Margeriten, Nachtkerze, Reiherschnabel und Kornblume. Zusätzlich wurden Stauden wie Wiesenwitwenblume, Wiesenflockenblume, Wiesenstorchschnabel und Wiesensalbei gepflanzt. Andere Wildkräuter waren bereits vorhanden, nun gedeiht an dieser Stelle eine wunderbare Vielfalt, wie man sie in der Großstadt gar nicht vermutet.

An vielen weiteren Stellen im Stadtgebiet blüht es rings um die vielen Jungbäume, die als Ersatz für die im Sturm gefallenen Straßenbäume gepflanzt wurden. Das Gartenamt hat an diesem Stellen eine Wildblumenmischung ausgesät, die für sonnige Standorte zusammengestellt wurde. Staudenlein, Venusspiegel, Ackerringelblume und Klatschmohn sind die auffälligsten Vertreter, die dort durch bereits vorhandene Wildstauden ergänzt werden.