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Wer wird härtester Feuerwehrmann der Welt?

Internationaler Feuerwehrwettkampf

Knapp 250 der härtesten Retter der Welt gehen am Freitag und Samstag, 13. und 14. Juni, am Elisabeth-Krankenhaus in Rheydt beim diesjährigen Internationalen Feuerwehrwettkampf Toughest Firefighter Alive an den Start.

Mönchengladbach - Der aus Amerika stammende Feuerwehrwettkampf handelt es sich um ein Spektakel, das Leistungswettkampf, Sportveranstaltung und Familienfest mit Showprogramm in einem ist. Bei spektakulären Einzelaktionen, hier sehen die Zuschauer wie schwierig die verschiedenen Bereiche der Feuerwehreinsatzarbeit sind, wird den Startern alles abverlangt. Hier gehen die Feuerwehrmänner über ihre Grenzen hinaus. Dabei müssen die Teilnehmer mit den wesentlichen Teilen einer Feuerwehrausrüstung starten: Einsatzjacke, Pressluftatmer und Feuerwehrhelm. Bei diesem Wettkampf, wird mit einem zusätzlichen Gewicht von 30 Kilogramm alles nur noch schwieriger.

Feuerwehrmänner und Frauen aus England, Frankreich, Polen, Tschechien, der Schweiz, den USA und Österreich haben sich die begehrten Plätze gesichert. Die Starterlist war immerhin nach einer Stunde ausgebucht. Das große Interesse an diesem Wettkampf ist auch für die Stadt nicht uninteressant. Auch in diesem Jahr wollen es die Damen den Männern zeigen! Derzeit stehen vier Frauen auf der Starterliste. Aus Mönchengladbach geht Maren Oellers, Feuerwehrfrau aus Wickrath, an den Start. Die ersten Feuerwehrmänner starten schon am Freitag, 13. Juni Veranstaltungsort ist das Gelände am Eli, Hubertusstrasse100, in Rheydt. Wegen der vielen Teilnehmer werden die Läufe schon ab morgen, 13.Juni, auf dem Außengelände beginnen. Hauptveranstaltungstag ist Samstag, der 14. Juni mit einem großen Familienfest.

Insgesamt stehen vier Stationen zwischen Himmel und Hölle auf dem Programm, die auch im täglichen Einsatzgeschäft der Feuerwehr zu finden sind.

1. Station: Schlauchziehen und einrollen. Mehrere Feuerwehr B-Schläuche müssen an eine Feuerwehrpumpe angeschlossen und anschließend etwa 80 Meter weit gezogen werden. Durch die Reibung und das Gewicht, diese Schläuche wiegen zusammen über 50 Kilogramm, wird ein enormer Kraftaufwand benötigt. Anschließend müssen noch zwei Schläuche eingerollt und zu einem bestimmten Punkt getragen werden.

2. Station: Hammerschlitten, Röhrenlauf, 90-Kilogramm-Puppe und Kletterwand. Etwa 100 Anschläge mit einem Vorschlaghammer würden die meisten Menschen schon zur Verzweiflung bringen – der TFA Starter muss anschließend noch mit einem 15 Kilogramm Gewicht durch eine Betonröhre laufen und einen 80 Kilogramm schweren Dummy über eine Strecke von knapp 100 Metern ziehen. Am Ende der 2. Station wartet eine drei Meter hohe Wand, über die der Starter klettern oder springen kann.

An der 3. Station muss eine 8,40 Meter hohe und etwa 50Kilogramm schwere Steckleiter aufgestellt werden. Steht dieses Rettungsgerät, bekommt der Teilnehmer zwei Kanister, die jeweils 15 Kilogramm wiegen, und trägt sie auf ein zwei Stockwerke hohes Gerüst. Oben angekommen, muss er zwei 25 Kilogramm schwere B-Schläuche an einem Feuerwehrseil hochziehen. Ist das erledigt, kann er wieder mit beiden Kanistern runterlaufen. Diese Station verlangt alle Kraft und Koordination – jetzt muss allerdings noch ein Mundstück auf einen Wasserwerfer geschraubt werden.

Station 4: Treppensteigen über 15 Stockwerke in kompletter Ausrüstung. Diese Übung macht den TFA für die Teilnehmer zu einem "Ritt durch die Hölle“ – Richtung Himmel!


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