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Weniger Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2013

NRW verzeichnet Rückgang von 16,6 Prozent

Im Jahr 2013 stellten 8 799 Unternehmen bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Düsseldorf - Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 16,6 Prozent weniger als 2012 (10.548 Unternehmensinsolvenzen). In 6.871 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 1.928 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden. Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren von den Unternehmensinsolvenzen 50.544 Beschäftigte betroffen.
Neben den Unternehmen beantragten im vergangenen Jahr 26.533 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 23 704 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 6,1 Prozent weniger als 2012 (25.238). Die übrigen 2.829 Fälle betrafen Nachlässe und andere Privatpersonen, wie beispielsweise ehemals selbstständig tätige Personen.
Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen war 2013 mit 35.332 um 7,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 10,2 Milliarden Euro (2012: 18,7 Milliarden Euro).
Die Statistiker weisen darauf hin, dass bei den Insolvenzverfahren auch Fälle erfasst werden, bei denen der Unternehmenssitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt, die Insolvenzabwicklung jedoch an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Bei solchen im Jahr 2013 betroffenen 118 Unternehmen waren 2.014 Personen beschäftigt; die Gläubigerforderungen summierten sich hier auf 287 Millionen Euro.

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