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Weniger Insolvenzen im ersten Quartal 2014

Rückgang um 7,9 Prozent verzeichnet

Im ersten Quartal des Jahres 2014 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 8.382 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Düsseldorf - Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 7,9 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (damals: 9.100 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach vorläufigen Ergebnissen auf 1,5 Milliarden Euro (Januar bis März 2013: 2,1 Milliarden Euro).
2.039 Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 11,3 Prozent weniger als im ersten Quartal 2013 (damals: 2.299 Fälle). Weitere 6.343 Schuldner beantragten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens; der Großteil (5.601) hiervon waren Verbraucherinsolvenzen, d. h. die Verfahren bezogen sich auf Personen, die nicht selbstständig tätig sind (z. B. Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war um 8,2 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2013 (damals: 6 103 Fälle).
Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden 17 Insolvenzverfahren an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht eröffnet, bei denen der Sitz bzw. der Wohnort des Schuldners außerhalb Nordrhein-Westfalens liegt.

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