18.02.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Weniger Flugbewegungen in den Abendstunden

Weniger Flugbewegungen in den Abendstunden

Düsseldorf Airport schreibt Nachtflug-Report fort

Die Anzahl der Nachflugbewegungen am Flughafen Düsseldorf hat im vergangenen Jahr trotz zum Teil herausfordernder Rahmenbedingungen wie Streiks oder Wetterereignissen weiter abgenommen.

Düsseldorf - Dies geht aus dem Nachtflug-Report des Düsseldorfer Airports hervor. Die aktuelle Version des quartalsweise erscheinenden Reports steht ab sofort auf der Flughafen-Website zum Download bereit. Mit der transparenten Offenlegung der Nachtflugbewegungen möchte Düsseldorf Airport zur Versachlichung der öffentlichen Diskussion beitragen.
Im Jahr 2013 fanden demnach insgesamt rund 210.800 Starts und Landungen am Flughafen Düsseldorf statt. Darunter lediglich 166 Starts (= 0,08 Prozent) nach 22 Uhr. In den Stunden zwischen 23 Uhr und Mitternacht sowie zwischen 5 Uhr und 6 Uhr landeten insgesamt 785 Flugzeuge (= 0,37 Prozent). Hier kam es vor allem an den Tagen mit Sondereinflüssen (Streiks, Wetter u.ä.) zu einer Häufung von Landungen nach 23 Uhr. 90 Flugbewegungen (= 0,04 Prozent) benötigten eine Ausnahmegenehmigung der Luftaufsicht. 30 Flugzeuge (= 0,01 Prozent) starteten oder landeten in der Kernnacht (Mitternacht bis 5 Uhr). Hierbei handelt es sich in erster Linie um Ambulanzflüge.
"Trotz der zahlreichen unvorhersehbaren Einflüsse wie Streiks oder dem strengen Winter, die den Flugplan an vielen Tagen durcheinander gebracht haben, sind die Nachtflugbewegungen 2013 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen – bei den Landungen nach 23 Uhr sogar um 25 Prozent“, erklärte Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. "Die Fluggesellschaften, Flugsicherung und wir als Airport unternehmen zum Schutz der Anwohner und aus wirtschaftlichen Gründen große Anstrengungen, um Verspätungen in den Abendstunden weiter zu reduzieren. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg, den wir weiter beschreiten werden“, so Schnalke weiter. Allerdings seien in einem derart komplexen System wie dem Luftverkehr mit seinen zahlreichen externen Einflüssen Verspätungen nie gänzlich zu vermeiden.

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