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Weniger Fahrtauglichkeitsuntersuchungen im Jahr 2014

Alkohol am Steuer aber nach wie vor ein Problem

Alkohol am Steuer ist weiter die häufigste Ursache dafür, dass Verkehrsteilnehmer zum sogenannten "Idiotentest" müssen.

Berlin - Die Zahl der medizinisch-psychologischen Untersuchungen zur Fahreignung ist im vergangenen Jahr um mehr als drei Prozent gesunken. Ihre Zahl fiel auf rund 91.500.

Hauptgrund für die im Volksmund "Idiotentest" genannten Untersuchungen war zwar weiter Alkohol am Steuer, wie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach mitteilte. Allerdings sank der Anteil der Untersuchungen wegen Alkohols auf 48 Prozent und damit erstmals unter die 50-Prozent-Marke.

Einen leichten Zuwachs verzeichnete die Bundesanstalt hingegen bei Drogen- oder Medikamentenaufälligkeiten, die Anlass für 23 Prozent der Untersuchungen waren. Insgesamt wurden bei den Tests mehr als 58 Prozent der Betroffenen als "geeignet" beurteilt und rund 35 Prozent als "ungeeignet". Fast sieben Prozent wurden als "nachschulungsfähig" eingestuft.

(xity, AFP)


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