15.11.2018 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Weltkriegsbombe wurde entschärft

Weltkriegsbombe wurde entschärft

Sperrungen aufgehoben – Evakuierung abgeschlossen

Der in Köln-Dellbrück am 8. November 2018 gefundene Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde gestern gegen 20:00 Uhr unschädlich gemacht.

Köln - Um 18:30 Uhr startete das Ordnungsamt am 8. November 2018 den zweiten Rundgang durch das zu evakuierende Wohngebiet in Köln-Dellbrück. Beim ersten Aufsuchen der Haushalte wurde festgestellt, dass in 14 Fällen Krankentransporte erforderlich wurden. Einige Fahrten waren bereits erfolgt.

Das Ordnungsamt war mit 65 Kräften im Einsatz, die Polizei mit 14, die Feuerwehr mit fünf und der Sanitätsdienst mit 15. Das Angebot zum zwischenzeitlichen Aufenthalt in der städtischen Schule in der Urnenstraße hatten zu dem Zeitpunkt rund 40 Personen angenommen.

Der zweite Evakuierungsrundgang durch das Wohngebiet in Köln-Dellbrück war gegen 19:00 Uhr abgeschlossen. Zu dem Zeitpunkt wurden noch drei Krankentransporte durchgeführt. Das Ordnungsamt stimmte sich mit der Flugsicherung für den Flughafen Köln/Bonn ab, wann genau mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden konnte. Denn der Luftraum über dem Bombenfundort lag in der Einflugschneise des Flughafens und durfte zum Zeitpunkt der Entschärfung nicht durchflogen werden. Im Aufenthaltsraum der Schule in der Urnenstraße hielten sich zu dem Zeitunkt etwa 50 Personen auf.

Alle Anwohner hatten das Wohngebiet in Köln-Dellbrück gegen 19:30 Uhr verlassen, die Krankentransporte wurden abgeschlossen. Und auch die Flugsicherung hatte dem Ordnungsamt nun die Freigabe für den Beginn der Bombenentschärfung erteilt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte mit seiner Arbeit an der Bombe begonnen, um den Zünder unschädlich zu machen.

Der in Köln-Dellbrück gefundene Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde gegen 20:00 Uhr unschädlich gemacht. Die Kampfmittelexperten hatten die Bombe durch Deaktivierung des Zünders innerhalb kurzer Zeit entschärfen können. Alle Anwohner, die das Wohngebiet rund um den Schilfweg verlassen mussten, konnten nun wieder zurückkehren. Die Sperrung des Gebietes wurd aufgehoben.

Mit Krankentransportfahrzeugen wurden die Anwohner, die auf fremde Hilfe angewiesen waren, wieder nach Hause gebracht. Die Bombe wurd abtransportiert und in einem Zerlegungsbetrieb entsorgt. Mehr als 70 Personen hatten die Anlaufstelle in der Schule Urnenstraße aufgesucht.


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