19.09.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Weiterer Deutscher nach Wanderung bei extremer Hitze in Arizona tot geborgen

Weiterer Deutscher nach Wanderung bei extremer Hitze in Arizona tot geborgen

Laserforscher aus dem Raum Hannover waren zu Fachkonferenz angereist

Nach dem Tod eines deutschen Wanderers durch die Hitze im US-Bundesstaat Arizona ist auch ein zunächst vermisster zweiter Deutscher aus der dreiköpfigen Wandergruppe tot geborgen worden.

Hannover - Dies bestätigte am Mittwoch das Laserzentrum Hannover (LZH). Bei den ums Leben gekommen Männern im Alter von 57 und 33 Jahren handelte es sich demnach um Forscher des LHZ, ebenso beim überlebenden dritten Gruppenmitglied.

Der 57-Jährige war bereits zu Beginn der Woche tot geborgen worden. Der kaufmännische Geschäftsführer des LHZ, Klaus Ulbrich, sagte in Hannover, die Nachricht vom Tod des 33-Jährigen habe ihn in der Nacht zum Mittwoch erreicht. Die drei Laserforscher aus dem Raum Hannover waren demnach zu einer Fachkonferenz nach Arizona gereist.

Die drei Deutschen waren nach Angaben der US-Behörden am frühen Sonntagmorgen zu einer Tour auf dem Ventana-Pfad in Arizona aufgebrochen, der durch wüstenartiges bergiges Gelände führt.

Nachdem die Gruppe von der brütenden Hitze überrascht worden war, habe einer der Männer den Abstieg geschafft, um Hilfe zu holen, hatte die Polizei von Pima in der Nähe der Stadt Tucson mitgeteilt. Die beiden anderen Wanderer konnten jedoch nicht mehr gerettet werden.

In der Region hatte eine Hitzewelle die Temperaturen auf 49 Grad klettern lassen. Durch die extreme Hitze waren in den vergangenen Tagen vier weitere Menschen in Arizona ums Leben gekommen.

(xity, AFP)


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