Weg frei für die Linie 701

Juristische Freigabe für ISS-Dome-Verbindung

Der Weg für die Weiterführung der Linie 701 zum ISS-Dome ist juristisch frei.

Düsseldorf - Die drei Parteien (Eigentümer, Mieter und Untermieter) des bisher strittigen Grundstücks sowie Vertreter des städtischen Liegenschaftsamtes haben einen notariell beurkundeten Grundstückstauschvertrag unterschrieben. Er sichert die Weiterplanung der Trasse. Die grundsätzliche Einigung hatten die Beteiligten vor zwei Wochen auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Geisel in dessen Büro im Rathaus erzielt. Geisel: "Ich danke allen Beteiligten für die Umsetzung der Zusagen. Wir können das langersehnte Ziel, den Dome an die Innenstadt anzubinden, jetzt in einem konkret absehbaren Zeitraum erreichen. Alle, die Kultur- und Sportveranstaltungen schätzen, und viele Bürger entlang der Rheinbahnstrecke werden die erfolgreiche Einigung zu schätzen wissen."
Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller hat sofort das Amt für Verkehrsmanagement mit der weiteren Planung beauftragt. Bereits Montag wird das Amt bei der Bezirksregierung vorstellig, um das jetzt mögliche Planfeststellungsverfahren zu beantragen. Mit weiteren Einsprüchen rechnet die Stadt Düsseldorf nicht. Nach etwa einjähriger Planungsphase soll der Baubeginn im Herbst 2015 liegen. Nach einer Bauzeit von einem bis anderthalb Jahren kann die Linie 701 Ende 2016 oder Anfang 2017 vollendet werden. OB Geisel lässt die genauen Zeiträume jetzt noch einmal überprüfen.

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