Was gehört in die Reiseapotheke?

Daran sollte man vor Urlaubsantritt denken

Man darf wieder Reisen. Doch bevor man in den Flieger oder ins Auto oder den Zug steigt, dürfen einige Sachen nicht fehlen.

Düsseldorf - Neben Reisepass, Badetuch und Urlaubslektüre gehört dazu auch die Reiseapotheke. Dr. Christina Westhoff, Leiterin unserer UKD-Klinikapotheke, hat eine Liste erstellt, um sorgenfrei den Urlaub genießen zu können.

Sie empfiehlt:

- Sonnencreme mit ausreichend hohem Schutz
- Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen oder Paracetamol)
- Moskitoschutz (z.B. Mückenspray mit DEET, ggf. Moskitonetz)
- Mittel gegen Reiseübelkeit (z.B. Tabletten oder Kaugummi bei Reisekrankheit)
- Mittel bei Durchfallerkrankungen (Loperamid-Tabletten, Elektrolyte)
- Mittel bei Sodbrennen (als Tabletten oder Magengel)
- Mittel gegen Augenreizungen (z.B. mit Panthenol)
- Desinfektionsspray sowie Pflaster und Verbandsmittel (z.B. auch Blasenpflaster)
- Mittel bei Prellungen (Heparin- oder Diclofenac-Salbe/Gel)
- Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand (Antihistaminika, Hydrocortison Gel 0,25%)
- Präparate bei Erkältungsbeschwerden (Halsschmerzen, Schnupfen, Husten)
- Fieberthermometer
- CoVid-Schnelltests
- Mund-Nasen-Schutz in ausreichender Menge
- Persönliche Medikamente

Bei lebenswichtigen Medikamenten sollte man einen - mit dem behandelnden ärztlichen Personal abgestimmten - Medikamentenplan mitführen. Im Ausland auch auf Englisch. All dies sollte man kühl lagern und möglichst nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen.

Und überall gilt sowieso: Halten Sie sich zu Ihrem eigenen und dem Schutz anderer auch weiterhin an die Corona-Regeln.