Warum wir Ostern feiern - xity-Spezial Teil 2

Die Beweihung Christi

Das xity-Spezial zum Thema "Brauchtum Ostern" erklärt euch die Hintergründe des Osterfestes und die neuzeitlich entstandene Symbolik des Osterhasens. Heute: Die Hintergründe zu Karsamstag.

Düsseldorf - Der Karsamstag ist der Tag, an dem die Kirche der Grabesruhe Christi gedenkt und mit Fasten und Gebet seine Auferstehung erwartet. Der Karsamstag ist der letzte Tag der Karwoche und der zweite Tag des Österlichen Triduums. Der Ostersamstag ist im christlichen Sprachgebrauch der Samstag der Osteroktav und damit der Tag vor dem Weißen Sonntag, eine Woche nach Ostern.

Zur Verehrung durch die Gläubigen ist in den Kirchen immer das Kreuz aufgestellt. Da die Feier der Osternacht eine Vigil ist, die zur Gänze im Dunkeln abgehalten werden soll, beginnt sie in vielen Kirchen in den späten Abendstunden des Karsamstags. Von der Enthüllung des Kreuzes in der Feier vom Leiden und Sterben Christi bis zur Osternacht wird das Kreuz beim Vorüberschreiten durch eine doppelte oder einfache Kniebeuge geehrt.

Am Karsamstag bereitet man sich mit dem Osterfasten auf das Osterfest vor. Der Karsamstag endet mit dem Beginn der Feier der Osternacht, die als Nachtwache zur Liturgie des Ostersonntags gehört.