Warnung vor falschen "Wasserwerkern"

Betrüger lassen sich immer neue Maschen einfallen

Immer wieder warnt die Polizei insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger vor Betrügern und Trickdieben, die meist unangemeldet an Haus- oder Wohnungstüren erscheinen.

Mettmann - Mit unterschiedlichen Maschen versuchen sie in die Wohnungen ihrer Opfer zu gelangen, um diese dann zu bestehlen. Die oft schauspielerisch sehr begabten Diebe und Betrüger verwenden im Grunde immer nur wenige gleichartige Tricks, zu denen sie sich aber stets neue Varianten einfallen lassen. Die Täter bitten um Hilfe oder eine Gefälligkeit, sie täuschen Amtspersonen- und Handwerkereigenschaft vor oder sie behaupten ganz einfach, ihre Opfer zu kennen. Dabei haben die Betrüger nur ein Ziel: Sie wollen Einlass, um in unbeobachteten Augenblicken alles zu stehlen, was  wertvoll ist, bevorzugt Bargeld und Schmuck.

Am Donnerstag, dem 02. Juni 2016, gegen 14:30 Uhr, erschien ein vermeintlicher "Wasserwerker" an der Haustür einer weit über 80-jährigen Seniorin an der Neustraße in Langenfeld- Reusrath. Der Unbekannte behauptete, die Wasserhähne der Wohnungsnehmerin überprüfen zu müssen und erhielt daraufhin Einlass in die Räumlichkeiten der Rentnerin. Während der vermeintlichen Überprüfungsarbeiten bewegte sich der Mann teilweise frei in unterschiedlichen Räumen der Wohnungen.

Sofort nachdem der Mann die Wohnung recht schnell und ohne erkennbaren Arbeitserfolg wieder verlassen hatte, bemerkte die Seniorin den Diebstahl von Schmuck in noch nicht bekanntem Gesamtwert.

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden: Er war ca. 35 Jahre alt und ca. 170cm groß. Der Mann hatte eine schmale Statur und dunkles Haar. Zur Tatzeit trug er eine Kappe mit Schirm und war dunkel gekleidet.



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