Warnstreikwoche im öffentlichen Dienst der Länder beginnt

Streiks mit wechselnden Schwerpunkten

Im festgefahrenden Tarifkonflikt für die rund 800.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder starten die Gewerkschaften am Montag eine Warnstreikwoche.

Potsdam - Verdi rief unter anderem Mitarbeiter von Landesbehörden und Krankenhäusern in Hamburg, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu Arbeitsniederlegungen und Protesten auf. So sollten etwa Bezirksämter, Universitätskrankenhäuser oder Zentren für Psychiatrie von den Warnstreikaktionen betroffen sein.

In den folgenden Tagen sollen weitere Warnstreiks mit wechselnden Schwerpunkten in diesen und in anderen Ländern folgen. So werden in Baden-Württemberg unter anderem auch Hochschulen, Kitas sowie Pflegeeinrichtungen betroffen sein. Die zweite Tarifrunde endete am Dienstag ohne ein Angebot der Arbeitgeberseite, was bei den Gewerkschaften auf scharfe Kritik stieß. Die Arbeitnehmerseite fordert fünf Prozent mehr Lohn. Das Bundesland Hessen verhandelte bereits separat.

(xity, AFP)