20.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Waffen zum Fest der Auferstehung

Waffen zum Fest der Auferstehung

Zoll Düsseldorf findet verbotene Softair-Waffen

Vier Softair-Waffen stellten Zöllner am Düsseldorfer Flughafen bei zwei unabhängig voneinander reisenden Männern sicher.

Düsseldorf - Die beiden 30- und 50-jährigen Beschuldigten reisten mit derselben Maschine aus der Türkei ein und wollten den Zollbereich durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren verlassen, als Zöllner sie zur Kontrolle baten. Bei dem 30-Jährigen fanden sie drei Softair-Waffen im Reisegepäck (allesamt Nachbildungen von Schnellfeuergewehren des Typs AK-47 und M16), bei dem 50-Jährigen eine einzelne Softair-Waffe mit 500 Stück passender Munition. Alle vier Waffen waren mit Laserpointern versehen. "Waffen, auch wenn es sich vermeintlich um Spielzeugwaffen handelt, fallen unter das Waffengesetz, wenn daran Laserpointer angebracht sind“ so Michael Walk, Pressesprecher des Hauptzollamts Düsseldorf.
Beide Männer gaben auf Befragen an, dass die Waffen als nachträgliches Ostergeschenk für ihre Söhne bestimmt waren. Die beiden Beschuldigten erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bannbruchs (Einfuhr von verbotenen Gegenständen) und Verstößen gegen das Waffengesetz. Die Waffen sind sichergestellt und werden nach Abschluss der Verfahren vernichtet.

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