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Waffen, Gold und Strafverfahren

Ferienbilanz des Zolls am Düsseldorfer Flughafen

244 Strafverfahren leitete der Zoll am Düsseldorfer Flughafen alleine in der Zeit vom 1. Juli bis 31. August 2014 gegen Reisende wegen verschiedener Verstöße ein.

Düsseldorf - Folgende Verstöße wurden festgestellt:
Waffen
In dieser Zeit brachten Urlauber insgesamt 141 Waffen aus dem Urlaub mit nach Deutschland, die Sie hauptsächlich in Rumänien und Bulgarien erworben hatten. Im Einzelnen handelt es sich um
36 Schlagringe
30 Butterflymesser
32 Springmesser
24 als Taschenlampe getarnte Elektroschocker
9 Präzisionsschleudern
5 Wurfsterne
3 Stahlruten
2 Reizstoffsprühgeräte
Besorgniserregend ist der Trend bei den als Taschenlampe getarnten Elektroschockern, die nach Herstellerangaben eine elektrische Spannung von 1.000.000 Volt erreichen und deren Einsatz besonders bei Menschen mit Herzschrittmachern zum Tode führen kann. Insgesamt 115 Strafverfahren leitete der Zoll wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Alle Waffen wurden sichergestellt und werden nach Abschluss der jeweiligen Verfahren vernichtet.
Zigaretten
Rund 30.000 Zigaretten stellte der Zoll sicher, weil Reisende diese nicht angemeldet hatten. In 30 Fällen wurden Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Steuerschaden beläuft sich auf rund 6.000 Euro.
Goldschmuck
Ringe, Ketten, Armreife im Wert von rund 280.000 und einem Gesamtgewicht von ca. 8 kg versuchten hauptsächlich Reisende aus der Türkei in 73 Fällen nach Deutschland einzuschmuggeln. Den Schmuck transportierten sie dabei nicht nur im Koffer sondern auch direkt am Körper. Auch hier leitete der Zoll Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein.

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