VW verschiebt Jahresabschluss und Hauptversammlung

Grund sind "offene Fragen" im Dieselskandal

Volkswagen verschiebt die Vorlage des Jahresabschlusses und die Hauptversammlung.

Wolfsburg - Grund dafür seien "noch offene Fragestellungen im Zusammenhang mit den Folgen der Abgasthematik", teilte der Konzern am Freitag mit. Die neuen Termine würden zeitnah mitgeteilt. Auch die VW-Tochtergesellschaft Porsche erklärte, die Bekanntgabe ihrer Jahresbilanz zu verschieben.

Volkswagen wolle durch den Schritt auch im Interesse seiner Aktionäre "größtmögliche Klarheit und Verlässlichkeit" schaffen, erklärte der Konzern. Der Zeitplan für die Berichterstattung über die Aufklärung des Abgasskandals bleibe von der Entscheidung unberührt, teilte der Autobauer weiter mit. VW wolle weiterhin in der zweiten April-Hälfte Rede und Antwort stehen.

Der Konzern teilte zudem mit, dass das Operative Ergebnis wohl auf dem Niveau des Vorjahres liegen werde - ohne weitere Details zu nennen.

VW hatte im September zugegeben, weltweit in rund elf Millionen Fahrzeuge unterschiedlicher Marken des Konzerns eine illegale Software eingebaut zu haben. Das Programm beeinflusst den Ausstoß von Stickoxiden bei Tests auf dem Prüfstand, so dass die Werte geringer ausfallen als sie tatsächlich sind.

(xity, AFP)