Vorbereitung fürs Osterwochenende in Düsseldorf

Stadt und Polizei zeigen verstärkte Präsenz

Die Stadt und die Polizei Düsseldorf werden am Osterwochenende deutlich mehr sichtbare Präsenz zeigen und Maßnahmen konsequent umsetzen.

Düsseldorf - Das kündigten Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dietmar Henning, Leitender Polizeidirektor Polizei Düsseldorf, und Ordnungsdezernent Christian Zaum an. Allerdings seien auch der Personalstärke Grenzen gesetzt. Denn durch die Corona-Schutzmaßnahmen, ein erhöhtes Demonstrationsgeschehen und eine verstärkte Poser-Szene sowohl am Rheinufer als auch an der Königsallee hat sich alleine für den Ordnungs- und Servicedienst (OSD) die Zahl der Einsätze verdoppelt. Zudem werde die Stimmung, insbesondere des nächtlichen, jüngeren Publikums, gegen die Einsatzkräfte aggressiver.

Dienstkräfte des Ordnungsamtes zeigen Präsenz
Am Osterwochenende sind alle verfügbaren Außendienstkräfte des Ordnungsamtes im Einsatz. Der Ordnung- und Servicedienst arbeitet täglich in zwei Schichten. Die Verkehrsüberwachung kontrolliert mit ihren Mitarbeitern zusätzlich den ruhenden Verkehr. Zudem wird es am Osterwochenende erneut Doppelstreifen von Polizei und OSD geben. Die Freitreppe bleibt weiterhin gesperrt. Wenn es erforderlich ist, kommen auch Lautsprecherdurchsagen zum Einsatz, um Menschenansammlungen aufzulösen.

Maskenpflicht gilt bis mindestens 4. April
Die Maskenpflicht in Düsseldorf, einschließlich der räumlichen und zeitlichen Erweiterung im Gebiet "Altstadt", gilt per Allgemeinverfügung bis einschließlich Sonntag, 4. April 2021. Die Verlängerung ist in Vorbereitung.

Die Maskenpflicht gilt im Altstadtbereich auch entlang des Rheinufers von der Dreieckswiese vor dem KIT bis zur Rheinterrasse täglich von 10:00 bis 1:00 Uhr. Die räumliche und zeitliche Geltung der Maskenpflichtgebiete in der Innenstadt (Königsallee/Schadowstraße) und am Hauptbahnhof sind unverändert geblieben. Unter freiem Himmel sind Schutzmasken aus Stoff grundsätzlich ausreichend - medizinische Masken sind allerdings wirksamer und zu empfehlen.

Die Mitarbeitenden des OSD werden die Maskenpflicht kontrollieren. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im Freien wird in der Regel ein Bußgeld von 50 Euro erhoben. Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie an ÖPNV-Stationen werden in der Regel mit einem Bußgeld von 150 Euro geahndet.