Von der Leyen erhofft sich beim Klimaschutz Bewegung in den USA

EU-Kommissionschefin fordert Plan zu Klimaneutralität

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erhofft sich in der Klimapolitik Bewegung in den USA.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erhofft sich in der Klimapolitik Bewegung in den USA. Mit dem neuen Präsidenten Joe Biden habe sich bereits vieles zum Positiven verändert, sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Mittwochsausgaben). Die USA hätten ihre Klimaziele neu gesteckt und im April einen virtuellen "Earth Day"-Gipfel mit den wichtigsten Staats- und Regierungschefs abgehalten.

"Jetzt kommt es darauf an, dass unsere amerikanischen Freunde es der EU nachtun und im Detail darlegen, wie ihr Plan zur Klimaneutralität aussieht, durchdekliniert für alle Sektoren der Wirtschaft", sagte von der Leyen. "Hilfreich wäre auch, wenn sie sich wieder verlässlich an globalen Programmen beteiligten, die Entwicklungsländer finanziell dabei unterstützen, den technologischen Sprung in eine klimafreundlichere Art des Wirtschaftens hinzubekommen."

Die USA waren nach dem Amtsantritt von Biden in das Pariser Klimaschutzabkommen zurückgekehrt. Das Abkommen ist ein rechtlich bindender internationaler Vertrag, der im Dezember 2015 von 196 Staaten unterzeichnetet wurde. Es sieht die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vor.

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