"Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte"

Oper Düsseldorf nimmt Stück wieder auf

Die gefeierte Familienoper "Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte" kehrt am Mittwoch, 22. Oktober, um 11:00 Uhr für fünf Schulvorstellungen wieder in das Opernhaus Düsseldorf zurück.

Düsseldorf - Mit seinem Libretto zu "Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ hat der vielfach ausgezeichnete Düsseldorfer Kinder- und Jugendbuchautor Martin Baltscheit sich zum ersten Mal in die Welt der Oper begeben. Seine Geschichte handelt vom Erwachen einer kindlichen Liebe zwischen Lena und Leander und den Ängsten, die das Erwachsenwerden mit sich bringt.
Der Berliner Komponist Marius Felix Lange hatte 2013 in Zürich mit seiner Familienoper "Das Gespenst von Canterville“, die im November 2014 auch in der Komischen Oper Berlin Premiere feiert, einen enormen Erfolg bei Publikum und Presse und ist hier durch sein "Schneewittchen“ an der Oper Köln bekannt geworden. Der Theater- und Filmregisseur Johannes Schmid, der u.a. 2012 für "Wintertochter“ mit der "Goldenen Lola“ für den besten Kinderfilm ausgezeichnet wurde, hat die Familienoper in Szene gesetzt. Die fantasievolle Ausstattung kommt wie bei den vorherigen Kinderopern von Tatjana Ivschina, die Choreographie von Anna Holter.
"Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ bildete Anfang 2014 mit der Premiere im Theater Duisburg den Auftakt zu Junge Opern Rhein-Ruhr – einer deutschlandweit einmaligen Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn, die im Februar 2015 mit der Uraufführung von Jörn Arneckes "Ronja Räubertochter“ fortgesetzt und in den folgenden Jahren mit weiteren Aufträgen ausgebaut wird.
Sabine Weber schrieb über die Premiere auf Klassikweb: "Und wenn man den Lärmpegel des Schlussapplauses als Maßstab nimmt, dann hat die "Junge Opern Rhein-Ruhr“-Kooperation mit ihrer ersten Produktion einen Coup gelandet! Johlen, Schreien, begeisterter Jubel.“
In den fünf Schulvorstellungen übernehmen Anke Krabbe und Alma Sadé alternierend die Partie der Lena. Dmitri Vargin und Julian Kumpusch sind als Leander zu erleben. Als Gast begrüßt die Deutsche Oper am Rhein Conny Thimander, der den Mond verkörpert. Ensemblemitglieder Susan Maclean, Sarah Ferede, Bruno Balmelli, Heidi Elisabeth Meier, Elisabeth Selle, Günes Gürle, Luis Fernando Piedra, Attila Fodre und Lukasz Konieczny stehen außerdem auf der Bühne. Komplettiert wird die Besetzung durch Tänzer und Tänzerinnen sowie den Chor der Deutschen Oper am Rhein. Es spielt das altstadtherbstorchester unter der Leitung von Christoph Stöcker.