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Vier weitere Kunstrasenplätze für Düsseldorf

Stadt investiert 2014 über sechs Millionen Euro

Der Sportausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner jüngsten Sitzung vier Modernisierungsprojekte von Sportanlagen auf den Weg gebracht.

Düsseldorf - Die Sportanlagen in Unterrath Gerresheim und zwei Mal Lohausen werden nach der Beschlussfassung im Sportausschuss sowie im Rat mit Kunstrasenplätzen ausgestattet. Die Landeshauptstadt wird damit über 64 Kunstrasenplätze verfügen. Oberbürgermeister Dirk Elbers: "Wir setzen den Weg, die Sportstätten der Landeshauptstadt zu modernisieren konsequent fort. Den Standard, den wir mit unseren Sportanlagen im gesamten Stadtgebiet geschaffen haben, ist einzigartig."
Auf der Sportanlage Nagelsweg in Lohausen soll ein Kunstrasenspielfeld mit leichtathletischen Anlagen gebaut werden. Die Sportanlage, auf der der International School of Düsseldorf Sportverein beheimatet ist, verfügt als eine der letzten Anlagen in Düsseldorf noch nicht über ein Kunstrasenspielfeld. Um dem steigenden Nutzungsbedarf des Vereins gerecht zu werden und vor allen Dingen eine witterungsunabhängige Nutzbarkeit zu erreichen, soll das vorhandene Rasenspielfeld in Kunstrasen umgebaut werden.
Gleichzeitig werden eine 100-Meter-Sprintstrecke mit Weitsprunggrube sowie eine Kunststofffläche als Anlauf für Ball-, Speerwurf und Hochsprung und Ausstattung für Basketball geschaffen. Hinzu kommen eine Kugelstoßanlage, deren Auftrefffläche auch für Beachvolleyball und -soccer genutzt werden kann, ein Spielplatz, eine
Zuschaueranlage sowie zwei Garagen. Für die im Rahmen der Umbauten notwendigen Bodenversiegelungen und Rodungen werden Ausgleichsmaßnahmen
auf den Sportanlagen auf der Bezirkssportanlage Pariser Straße und im Sportpark Niederheid vorgenommen. Die Kosten für die Maßnahme, die noch vom Rat der Stadt beschlossen werden muss, belaufen sich auf insgesamt 1.740.000 Euro, an denen sich der Verein mit einem Betrag von 565.000 Euro beteiligt.
Die Bezirkssportanlage Ammerweg in Unterrath soll ein zweites Kunstrasenspielfeld, ein Kleinspielfeld und leichtathletische Anlagen erhalten. Auf der Anlage ist bislang der TUS Nord mit insgesamt 13 Mannschaften beheimatet. Es entsteht dort ein höherer Nutzungsbedarf, da die Sportanlage Herdecker Straße aufgegeben und der dort ansässige Verein GSC Hermes zum Ammerweg verlagert werden soll. Darüber hinaus ist der vorhandene Tennenplatz verschlissen und nur noch eingeschränkt nutzbar. Eine Nutzung der Bezirkssportanlage für den Schulsport ist zudem nur bedingt möglich, da leichtathletische Anlagen, insbesondere für
Laufdisziplinen völlig fehlen. Das Sportamt wird vom Sportausschuss mit der Planung der Umbaumaßnahmen beauftragt. Die vorläufigen Kosten betragen 944.000 Euro.
Auf der Sportanlage Nagelsweg in Lohausen, der Heimatanlage des Lohausener SV, soll der vorhandene Tennenplatz in ein Kunstrasenspielfeld umgewandelt werden. Die Sportanlage ist durch den Trainings- und Spielbetrieb von insgesamt 24 Mannschaften des Lohausener SV komplett ausgelastet. Nach starken Niederschlägen sowie im winterlichen Wechsel von Frost und Tau ist der vorhandene Tennenplatz nicht nutzbar. Zur Abwicklung des gesamten Sportbetriebes reicht der vorhandene Kunstrasenplatz nicht aus. Der Neubau eines zweiten Kunstrasenplatzes ist an diesem Standort dringend erforderlich, so dass der Sportausschuss das Sportamt mit der Planung für dieses Spielfeld beauftragt. Die vorläufigen Kosten liegen bei 786.000 Euro.
Auf der Sportanlage Diepenstraße in Gerresheim soll der dortige Rasenplatz in ein Kunstrasenspielfeld umgewandelt werden. Auf der Anlage sind die Hockey-, Lacrosse- und Tennisabteilung des DSC 99 beheimatet. Da Hockey ausschließlich und Lacrosse schwerpunktmäßig auf Kunstrasen gespielt wird, ist das vorhandene Rasenspielfeld sportartbdingt für den Trainingsbetrieb nur eingeschränkt und für den Spielbetrieb gar nicht geeignet. Außerdem ist das Rasenspielfeld, das nicht über einen Normaufbau verfügt, aufgrund hoher Grundwasserstände und mangelnder Wasserdurchlässigkeit oftmals unbespielbar, so dass der
Spielbetrieb von insgesamt 24 Mannschaften nahezu ausschließlich auf einem Kunstrasenspielfeld durchgeführt werden muss. Der Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes ist daher dringend erforderlich, so dass der Sportausschuss das Sportamt mit der Planung für dieses Spielfeld beauftragt. Die vorläufigen Kosten belaufen sich auf 900.000 Euro.
Dem Sportausschuss wird auch ein Maßnahmenkatalog über Unterhaltungsprojekte auf verschiedenen Sportanlagen vorgelegt, die in diesem Jahr angegangen werden sollen. Insgesamt sind für die Gebäudeunterhaltung auf Sportanlagen Maßnahmen mit einem Volumen von 2,26 Millionen Euro vorgesehen. Den Löwenanteil nimmt dabei die Sanierung der Kälteanlage und des Maschinenraums im Eisstadion an der Brehmstraße ein, die mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlägt. Auch die Sanierung des Daches und der Umkleidekabinen auf der Bezirkssportanlage Lichtenbroich ist für dieses Jahr geplant. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt 773.000 Euro.

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