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Vier Meter hohe Feuerskulptur am Rhein

Kunstwerk der dänische Künstlerin Nina Hole

Am 6. Juni 2014 fiel der Startschuss für das wohl feurigste Event der Quadriennale Düsseldorf 2014: den Bau der Feuerskulptur der Aktionskünstlerin Nina Hole.

Düsseldorf - Mit einem internationalen Team aus Keramikern wird die Dänin auf Einladung des Hetjens-Museums in einem drei Wochen andauernden Kraftakt ein fast vier Meter hohes Haus aus Ton errichten.
Nina Hole ist die weltweit einzige Künstlerin, die Tonskulpturen dieser Größe schafft und noch dazu Einblick in alle Phasen des Herstellungsprozesses gewährt. Besucher sind während der gesamten Dauer der Performance eingeladen, die Skulptur wachsen und schließlich brennen zu sehen. Schauplatz sind die Rheinwiesen in Nähe des KIT (Kunst im Tunnel) und des Apollo-Theaters.
Nach einer langen, mühsamen Phase, in der das Team einzelne Tonbausteine formt und nach und nach zu dem Tonhaus verarbeitet, erreicht das Event voraussichtlich zwischen dem 26. und 28. Juni seinen Höhepunkt. Bei Temperaturen von bis zu 1100 Grad Celsius wird das Haus zu seinem eigenen Ofen – durch eine Hülle aus speziell für die Raumfahrt entwickeltem Isoliermaterial. Diese nehmen die Künstler am letzten Tag des Brandes, wahrscheinlich noch vor Sonnenaufgang, ab und das Haus brennt lichterloh. Nach dem Auskühlen zeigt sich am Tag darauf das Resultat.

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Vier Meter hohe Feuerskulptur am Rhein
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