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Viele Besucher kamen 2015 ins Literaturhaus

Fast 100-prozentige Auslastung der Veranstaltungen

Anette Ostrowski, Leiterin des Niederrheinischen Literaturhauses Krefeld, kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Krefeld - Die 31 Veranstaltungen des Literaturhauses haben für eine fast 100-prozentige Auslastung gesorgt. In das Haus an der Gutenbergstraße kamen rund 880 Besucher. Die vielfältigen Programmangebote richteten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Hinzu kommen die Veranstaltungen des dort beheimaten Vereins "Literatur in Krefeld", die sich auch einer großen Resonanz erfreuten. Das Niederrheinische Literaturhaus Krefeld wird in der Verantwortung des städtischen Kulturbüros geführt. Der kleine Vortragssaal für gut 30 Besucher hat sich in den vergangenen drei Jahren als idealer Ort gerade für Lesungen bei Literaturfreunden aus Krefeld und der Region etabliert.

Neben eigenen Veranstaltungen kooperiert das Niederrheinische Literaturhaus mit diversen Einrichtungen und Förderern. Insgesamt sechsmal hieß in denvergangenen zwölf Monaten der Kooperationspartner "Mediothek" unter anderembeim Literarischen Sommer. Ständiger Kooperationspartner sind die Krefelder Textweber mit vier ?offenen Runden?. Die Textweber präsentierten zudem an zwei Abenden ihre eigenen Texte. In der Reihe "Was macht eigentlich...?" mit den Preisträgern des Niederrheinischen Literaturpreises gab Hubert Schirneck, moderiert von Thomas Hoeps, Einblick in das breite Spektrum seiner Arbeit.

Weiterer Gast der Reihe war Norbert Hummelt, der auch über seine Essays, Übersetzungen und enge Bindung an den Niederrhein erzählte. In der Reihe "1Gedicht", von Henning Heske künstlerisch verantwortet, und in diesem Jahr von der Kunststiftung NRW gefördert, waren 2015 die rheinischen Gegenwartsdichter Manfred Enzensperger und Julia Trompeter zu Gast. "Zwölf Veranstaltungen für und mit Kindern und Jugendlichen, davon sechs Lesungen und sechs Nachmittage im Leseclub, zeigen, dass das Niederrheinische Literaturhaus zudem im Bereich der Nachwuchsarbeit einen deutlichen Schwerpunkt setzt und sich leise auf den Weg zum außerschulischen Lernort gemacht hat", so Ostrowski.


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