20.04.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Verzögerungen bei Rettung von verletztem Höhlenforscher

Verzögerungen bei Rettung von verletztem Höhlenforscher

Ärzteteam wohl erst Mittwochabend vor Ort

Bei der Rettung des in der Riesending-Schachthöhle in einer Tiefe von rund 1000 Metern festsitzenden Forschers hat es ersteÂÂVerzögerungen gegeben.

Marktschellenberg - Anders als geplant soll ein Team mit einem Arzt nach Angaben der Bergwacht erst am Mittwochabend bei dem Verletzten eintreffen. Die Retter hätten wegen der schwierigen Bedingungen beim Abstieg eine "lange Pause" einlegen müssen, sagte Nils Bräunig, Höhlenrettungsexperte der Bergwacht, im bayrischen Berchtesgaden.

Ursprünglich sollte der Mediziner den Verunglückten schon in der Nacht zum Mittwoch erreichen. Der 52-jährige erfahrene Forscher war am Sonntag in der Höhle unter dem Untersberg bei Marktschellenberg an der Grenze zu Österreich von Steinschlag getroffen worden. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und ist seitdem tief in der schwer zugänglichen kilometerlangen Höhle gefangen. Eine internationale Hilfsaktion ist angelaufen, um den Mann zu retten. Seine Bergung wird nach Angaben der Bergwacht voraussichtlich allerdings noch Tage dauern.

(xity, AFP)


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