27.05.2019 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> Verwaltungsgericht verhandelt erneut über Rodung des Hambacher Forsts

Verwaltungsgericht verhandelt erneut über Rodung des Hambacher Forsts

Verfahrensausgang wird an aktuellem Sachstand allerdings nichts ändern

Das Tauziehen um den Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlerevier beschäftigt erneut die Justiz.

Köln - Das Verwaltungsgericht Köln verhandelte am Dienstag über mehrere Klagen der Umweltorganisation BUND, die sich unter anderem gegen eine weitere Rodung des Waldgebiets am Baunkohletagebau Hambach richten. Ein Urteil könnte womöglich noch im Tagesverlauf verkündet werden.

Allerdings wird der Ausgang des Kölner Verfahrens aktuell im Hambacher Forst nichts ändern: So könnte der klagende nordrhein-westfälische BUND-Landesverband bei einer Niederlage Rechtsmittel einlegen mit der Folge, dass der Tagebaubetreiber RWE fünf Monate lang keine Rodungen vornehmen dürfte. Darüber hinaus sagte RWE unabhängig von dem Kölner Rechtsstreit im Februar einen Rodungsstopp bis zum Herbst 2020 zu.

(xity, AFP)


Copyright 2019 © Xity Online GmbH