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Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet

Kontrollen in Bussen, Bahnen und an Haltestellen

Der OSD kontrollierte am Dienstag, 1. September 2020, gemeinsam mit Rheinbahn und Polizei in Fahrzeugen und an Haltestellen, ob alle Passagiere wie vorgeschrieben eine Mund-Nasen-Bedeckung trugen.

Düsseldorf - 37 Fahrgäste wurden aufgrund von Verstößen gegen die Maskenpflicht angezeigt. Bei weiteren Einsätzen im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes haben die OSD-Mitarbeiter bei zwei Betrieben erhebliche Mängel festgestellt.

Kontrollen in der Rheinbahn
Die Einsatzkräfte kontrollierten im Laufe des Abends 65 Fahrzeuge der Rheinbahn und verschiedene Haltestellen. 37 Fahrgäste fielen auf, da sie keine Mund-Nasen-Bedeckungen trugen. Gegen sie wurden Anzeigen aufgenommen. Zahlreiche Passagiere auf den oberirrdischen Rheinbahn-Haltestellen hatten Glück: Die OSD-Kräfte wiesen sie auf die Maskenpflicht hin, verzichteten aber auf Anzeigen. Der OSD zieht eine erste positive Bilanz: Der überwiegende Teil der Rheinbahnkunden hält sich an die Vorgaben der Maskenpflicht.

Weitere Corona-Kontrollen
In einem "Barber-Shop“ in Friedrichstadt stellte eine OSD-Streife fest, dass weder das Personal noch die Kunden Mund-Nasen-Bedeckungen trugen. Außerdem wurden die Kontaktlisten nicht richtig geführt. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet.

Anwohner beschwerten sich über Gestank aus einem Restaurant in Flingern. Als Einsatzkräfte daraufhin den Betrieb kontrollierten, fielen ihnen neben einer defekten Abluftanlage auch zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung auf. In dem Restaurant gab es weder die vorgeschriebenen Desinfektionsmittel noch eine Raumskizze oder Kontaktlisten. Auch dort wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Außerhalb von Corona
Der OSD führte mehrere Kontrollen auf dem Worringer Platz durch. In 24 Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen, weil sich Menschen störend verhielten.

Einsatzzahlen OSD
Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Dienstag, 1. September, 59 Einsätze, wovon 36 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.912 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.672 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Dienstag, 1. September, acht Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 18. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.180.


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