Verstärkung für den Düsseldorfer OSD

151 Stellen sollen bis Jahresende besetzt werden

Der Ordnungs- und Servicedienst in Düsseldorf bekommt Verstärkung: Bis Jahresende sollen alle 151 Stellen für Einsatzkräfte im Außendienst besetzt sind.

Düsseldorf - In den kommenden vier Jahren sind weitere Aufstockungen von jeweils 30 Mitarbeitenden vorgesehen. Zusätzlich haben zum Beginn des Ausbildungsjahres am Mittwoch, 1. September, 15 junge Menschen ihre Ausbildung beim OSD begonnen - zum Vergleich: im Vorjahr waren es fünf.

Gute Kommunikationsfähigkeit und Fingerspitzengefühl gefragt

Der OSD besteht seit 23 Jahren als Abteilung des Ordnungsamtes. Aktuell beträgt das Durchschnittsalter 37 Jahre. Dabei ist der OSD personell international aufgestellt. Viele Mitarbeitende haben einen Migrationshintergrund. Sie stammen aus 12 Nationen, unter anderem aus der Türkei, der Russischen Förderation, Polen, Marokko, Serbien und Italien.

Die Arbeit im Außendienst des OSD ist abwechslungsreich und erfordert neben den notwendigen Rechtskenntnissen eine gute Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Die Tätigkeit findet an 365 Tagen im Jahr auf Grundlage eines Schicht- und Wechseldienstplans statt. Es wird also auch außerhalb der üblichen Bürozeiten, zum Beispiel in den Abend- und Nachtstunden, an Wochenenden und an Feiertagen gearbeitet. Die Einsatzzeiten sind von 6.30 Uhr bis 1.30 Uhr, samstags/sonn- und feiertags ab 10 Uhr.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben haben die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes, darunter 43 Prozent Frauen und 57 Prozent Männer, nahezu die gleichen Rechte wie die Polizei. Sie sind den OSD-Mitarbeitern unter anderem durch das Ordnungsbehördengesetz, das Polizei- und das Verwaltungsvollstreckungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch das Ordnungswidrigkeitengesetz übertragen.

Diese Aufgaben übernimmt der OSD

Der OSD überwacht als Abteilung des Ordnungsamtes die Einhaltung ordnungsrechtlicher Vorschriften, besonders die der Düsseldorfer Straßenordnung, des Landesimmissionsschutzgesetzes, des Landeshunde-, des Gaststätten- und des Jugendschutzgesetzes, der Sondernutzungssatzung sowie der Straßenverkehrsordnung. Eingehenden Bürgerbeschwerden wird nachgegangen und Rat- und Hilfesuchenden unbürokratisch zur Seite gestanden.

Neben diesen Aufgaben begleitet der OSD aber auch die vielen Großveranstaltungen in Düsseldorf, zum Beispiel den Karneval und in diesem Zusammenhang besonders das Glasverbot an den "Tollen Tagen", sowie die Rheinkirmes, den Japantag und den Weihnachtsmarkt. Die Mitarbeiter werden zudem bei spontan eintretenden, besonderen Einsatzlagen wie etwa Evakuierungen bei Bombenentschärfungen tätig.

Um die vielen und vielfältigen Aufgaben im gesamten Stadtgebiet wahrnehmen zu können, verfügt der OSD über eine entsprechende Schutzausrüstung und einen großen Fuhrpark an Dienstfahrzeugen. Neben den motorisierten Dienstfahrzeugen sind Mitarbeiter der Fahrradstaffel mit acht Rädern und einer speziellen Radfahrausrüstung im Stadtgebiet unterwegs. Aufkleber an den Dienstfahrzeugen mit dem Satz "Wir suchen Verstärkung" weisen weiterhin auf die Ausbildungs- und Stellenangebote des Ordnungs- und Servicedienstes hin. Im Internetangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf können sich Interessenten über die Bewerbungsmöglichkeiten informieren. Einzelheiten zum OSD und dessen Ausbildung finden sich online unter www.duesseldorf.de/osd