Vermeintlicher Brand im Sankt Marinekrankenhaus

Der Brand entpuppte sich als optische Täuschung

Am Montagabend, des 6. Juni 2016 wurde die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Brand im Sankt Marinekrankenhaus alarmiert.

Ratingen - "Rauchentwicklung im Dachgeschoss des Marienkrankenhauses" lautete die beunruhigende Meldung, als die digitalen Funkmeldeempfänger die Ratinger Feuerwehr zum Einsatz rief. Mit einem Großaufgebot begaben sich die Einsatzkräfte auf den Weg zur Werdener Straße. Dort warteten die Anrufer bereits auf die Feuerwehr.

Von einer Stichstraße aus deutete das aufmerksame Ehepaar auf einen Dachbereich, aus dem vermeidlich Rauch aufstieg und rotglühende Teile zu erkennen waren. Auch die Einsatzkräfte vermuteten zunächst einen Entstehungsbrand im Dachbereich. Die Einsatzkräfte näherten sich dem Brandherd im Außenangriff über eine Drehleiter sowie im Innenangriff über den Treppenraum. An der Krankenhauszentrale bereitliegende Objektpläne und ein Zentralschlüssel ermöglichten den Einsatzkräften dabei ein schnelles Vorkommen. Über den kombinierten Außen- und Innenangriff konnte schnell Entwarnung gegeben werden.

Bei dem vermeintlichen handelte es sich um aus einer Lüftungsanlage über eine Dachöffnung austretenden Wasserdampf in Kombination mit der tiefrotenAbendsonne, die sich in der Einfassung der Lüftung spiegelte.




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