Verkehrspolitiker von Union und SPD für mehr Maßnahmen gegen Handys am Steuer

CSU-Politiker Lange: "Warn- und Abschreckungsfunktion" reicht nicht aus

Die verkehrspolitischen Sprecher von Union und SPD, Ulrich Lange (CSU) und Kirsten Lühmann (SPD), haben mehr Maßnahmen gegen die Handynutzung am Steuer verlangt.

Berlin - Lange sagte der "Bild"-Zeitung vom Freitag, die derzeitige "Warn- und Abschreckungsfunktion des Gesetzes" reiche nicht aus. Aufklärung und Information über die von der Handynutzung ausgehenden Gefahren müssten bereits in der Schule beginnen.

Lühmann sagte der Zeitung, das "Strafmaß für das Telefonieren am Steuer" sei zwar ausreichend. Deutschland brauche aber einen "Bewusstseinswandel dafür, wie extrem gefährlich der Handygebrauch im Auto wirklich ist". "Viele Fahrer unterschätzen, wie viel Strecke sie zurücklegen, während sie nicht auf die Fahrbahn gucken", sagte Lühmann und forderte eine "umfassende eigene Untersuchung des Bundes" zur Zahl der Unfälle.

(xity, AFP)