Verhandlung nach Angriff auf jüdisches Restaurant in Chemnitz beginnt im Juli

30-Jähriger soll Pflastersteine geworfen haben

In Chemnitz wird wegen des Angriffs auf ein jüdisches Restaurant verhandelt.

Chemnitz - In Chemnitz beginnt am 5. Juli vor dem Amtsgericht die Hauptverhandlung im Prozess um den Angriff auf das jüdische Restaurant "Schalom" im August 2018. Ein inzwischen 30-jähriger Deutscher ist wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs im besonders schweren Fall und Sachbeschädigung angeklagt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Er soll aus einer Gruppe von mindestens zehn Menschen heraus Pflastersteine gegen das Haus geworfen haben.

Der Wirt wurde von einem Stein getroffen und verletzt. Am Gebäude entstand Sachschaden. Nach dem Angriff berichtete der Wirt, dass antisemitische Parolen gerufen worden seien.

(xity, AFP)