Vergifteter Hundeköder sichergestellt

Polizei bittet um Mithilfe

An der Herrenhauser Straße in Mettmann sind vergiftete Hundeköder gefunden worden. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

Mettmann - Am Donnerstag (2. September 2021) musste eine 52-jährige Hundehalterin aus Mettmann ihren Parson Russell Terrier zum Tierarzt bringen, nachdem dieser an der Herrenhauser Straße einen vergifteten Hundeköder gefressen hatte.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen war Folgendes geschehen:
Gegen 10:30 Uhr war die Frau mit dem Vierbeiner über den Gehweg der Herrenhauser Straße in Mettmann Gassi gegangen, als der Hund auf Höhe eines Spielplatzes an der dortigen Grundschule eine Frikadelle am Wegesrand fand. Nachdem die 52-Jährige feststellte, dass ihr Hund von der Frikadelle gefressen hatte, bemerkte sie eine körnige grünliche Substanz in dem Fleischbällchen.

Daraufhin reagierte die Mettmannerin genau richtig und brachte den Parson Russell Terrier zu einer Tierärztin, welche dem Hund Brechmittel verabreichte. Bei einer anschließenden Untersuchung der vom Hund gefressenen Frikadelle stellte die Tierärztin fest, dass es sich bei der grünlichen Substanz um Rattengift gehandelt hatte. Laut Auskunft der Tierärztin wäre der Hund höchstwahrscheinlich gestorben, wenn das Rattengift den Darm des Tieres passiert hätte.

Daraufhin wurde die Polizei über den Vorfall informiert. Bei einer Absuche vor Ort konnten keine weiteren Giftköder mehr festgestellt werden. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise: Wer hat möglicherweise
gesehen, wann und von wem der Giftköder ausgelegt wurde oder kennt unter Umständen sogar den Täter oder die Täterin?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Mettmann jederzeit unter der Rufnummer 02104 982-6250 entgegen.

(© 2021 OTS)