Verfassungsschutz stockt Personal deutlich auf

Mehr Stellen in Bundes- und Landesbehörden geplant

Im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus stocken die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern einem "Spiegel"-Bericht zufolge ihr Personal deutlich auf.

Berlin - Im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus stocken die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern einem "Spiegel"-Bericht zufolge ihr Personal deutlich auf. Das Bundesamt für Verfassungsschutz solle nicht nur zum Ausbau seiner "Zentralstellenfunktion" 261 neue Stellen erhalten, sondern ab 2016 vor allem weitere Experten für den Anti-Terror-Kampf und die Informationstechnik einstellen, berichtet das Nachrichtenmagazin. Die Rede sei von einer hohen dreistelligen Zahl.

Auch bei etlichen Landesämtern für Verfassungsschutz sind laut "Spiegel" neue Stellen vorgesehen. So will demnach etwa Nordrhein-Westfalen noch in diesem Jahr 54 zusätzliche Verfassungsschützer einstellen. Baden-Württemberg plane 15, Bremen zehn und Bayern eine noch nicht bezifferte Zahl neuer Jobs für den Inlandsgeheimdienst. Auch das Land Berlin habe intern Bedarf für mehrere Dutzend Stellen angemeldet.

(xity, AFP)