Verdi ruft erneut zu Streiks in Sozial- und Erziehungsdiensten auf

Beschäftigte sollen Arbeit abermals niederlegen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft Beschäftigte von Sozial- und Erziehungsdiensten erneut zu bundesweiten Streiks auf.

Berlin - An mehreren Tagen sollen Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen. Hintergrund sind Tarifverhandlungen für die rund 330.000 Beschäftigten in dem Bereich, die im März in zweiter Runde ohne Ergebnis blieben. Vor der dritten Runde am 16. und 17. Mai in Potsdam soll laut Verdi nun der Druck auf die kommunalen Arbeitgeber erhöht werden.

An drei Streiktagen soll jeweils ein anderer Bereich bestreikt werden. Am Montag beginnen die Beschäftigten der Sozialarbeit, am Mittwoch folgen Kitas sowie Ganztagsschulen, und am Donnerstag ist ein Streik der Beschäftigten der Behindertenhilfe geplant. Bereits Anfang März gab es am Weltfrauentag in Kitas und sozialen Diensten im Tarifkonflikt bundesweite Warnstreiks. In den Verhandlungen fordert die Gewerkschaft Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und die finanzielle Anerkennung der Arbeit.

(xity, AFP)