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Veranstaltung für Fairplay im Straßenverkehr

Unfallprävention mit 120 jungen Menschen in Heerdt

Am Montag, 28. Januar 2019, hat die Verkehrsunfallprävention der Düsseldorfer Polizei zusammen mit fünf namhaften lokalen Sportvereinen einen "Crash Kurs NRW" durchgeführt.

Düsseldorf - Gedämpftes Licht, ein großer Saal in einer alten Industriekulisse, ein völlig zerstörtes Autowrack und dazu die beeindruckenden, teils schwermütigen Erzählungen von jungen Polizistinnen, einem Feuerwehrmann und einem Notfallseelsorger. Das war das Szenario der Crash Kurs Veranstaltung.

"Unser Ziel ist es bei Ihnen ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderung hinsichtlich ihrer Teilnahme am Straßenverkehr zu bewirken", deutete der Polizeipräsident Norbert Wesseler gestern Abend in Richtung der rund 120 jungen Athleten. Unter dem Motto "Düsseldorfer Sportler für Fairplay im Straßenverkehr" hatten sich die Nachwuchstalente der DEG, des DHC, der Giants, der Panther und auch von Fortuna Düsseldorf bei Alma Sport an der Willstätterstraße eingefunden.

Sie zeigten damit nicht nur, dass sie sich ihrer Verantwortung im Straßenverkehr bewusst sind, sondern auch der Vorbildrolle gegenüber ihren vielen tausenden Fans. "Dafür möchte ich Ihnen meinen ausdrücklichen Dank aussprechen", ergänzte der Polizeichef. Bei den Verursachern von schweren Verkehrsunfällen ist der Anteil junger Verkehrsteilnehmer überproportional hoch. In über 50 Prozent aller Fälle sind überhöhte Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Konsum von Alkohol und Drogen und Ablenkung, wie zum Beispiel durch die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, die Ursache warum Menschen im Straßenverkehr schwer oder gar tödlich verletzt werden.

"Mit Crash Kurs treffen wir ins Mark", sagt der Leiter der Verkehrsunfallprävention Jochen Schütt, der mit seinem Team über viele Monate hinweg im Dialog mit den Vereinen das Projekt vorbereitet hatte. "Wir bereiten die jungen Leute in Gesprächen intensiv auf das Thema vor und sorgen auch für eine entsprechende Nachbereitung und wenn nötig auch Betreuung", ergänzt Schütt. "Nur so ist gewährleistet, dass die Aufklärung wirkt, aber nicht verstört. Die Präventionskampagne schärft das Bewusstsein, sich im Straßenverkehr an die Regeln zu halten und verbessert das Verhalten der jungen Fahrer dauerhaft. Davon sind wir als Polizei überzeugt", so der Verkehrsexperte.


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