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Urkunde „geprüfte Poststelle“

Poststelle der Stadt Duisburg ausgezeichnet

Die Deutsche Post hat heute, 3. Dezember 2018, Mitarbeiter der Poststelle der Stadt Duisburg für den professionellen Postversand ausgezeichnet.

Duisburg - Rainer Ludwigs, Niederlassungsleiter der Deutschen Post und Vertriebsdirektor Bernd Bohnes überreichten Sachgebietsleiter Georg Appelhoff das außergewöhnliche Zertifikat. Die Urkunde „geprüfte Poststelle“ bescheinigt der Stadt, dass der Versand höchsten modernen und organisatorischen Ansprüchen eines effizienten Postversandes entspricht.

„Was die Kolleginnen und Kollegen in unserer Poststelle Tag für Tag leisten, ist sehr beeindruckend. Die Zertifizierung durch die Deutsche Post ist zum einen Anerkennung und zum anderen auch Verpflichtung für Zukunft“, erklärt Personaldezernent Martin Murrack.

Mit dieser besonderen Auszeichnung wird der Poststelle bescheinigt, dass unter anderem ihre eingelieferten Briefe den besonderen Anforderungen in Bezug auf Maschinenfähigkeit und maschinelle Lesbarkeit entsprechen. Dazu werden unter anderem die Papierbeschaffenheit, die Farben und die Schriftarten- und Größen vorgegeben. Alle Arbeitsbereiche und Arbeitsprozesse werden auf Einsparpotenziale und mögliche Verbesserungen geprüft. Neben der optimierten Lesbarkeit der Sendungen sind weitere Zertifizierungskriterien relevant: Die Zuführungsmodalitäten zum Duisburger Briefzentrum, das Erörtern von unterschiedlichen Freimachungsmöglichkeiten, das Vorbereiten der abzusendenden Briefe in Bezug auf Formattrennung, das Verwenden von Infoträgern oder das korrekte Einlegen der Briefe in die Postbehälter. Unabhängig davon, ob es sich um Wahlbenachrichtigungen, Bewilligungs- und Gebührenbescheide oder Umfragen jeglicher Art handelt. Hinzu kommen auch Posteingänge, die hausintern sortiert und anschließend verteilt werden.

Eine besondere Auszeichnung ist die Zertifizierung auch im Hinblick auf die Historie der Poststelle. 1969 zog die ehemalige Botenmeisterei aus dem Rathaus in die Leidenfroststraße 6. Sechs Mitarbeiter kümmerten sich um den Postversand. Es wurden wöchentlich rund 20 Dienststellen angefahren.

Knapp 50 Jahre später, sind 26 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst der Poststelle beschäftigt und weitere 10 im Druckcenter. Dienststellen werden mittlerweile innerhalb einer Woche insgesamt fast 500-fach angefahren.

Auch für Georg Appelhoff und sein Team hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert – vor allem im Hinblick auf die technischen Entwicklungen. Postsendungen laufen heute über moderne Frankier- und Kuvertiermaschinen. Die Handverarbeitung ist auf ein Minimum reduziert worden. In Jahr 2017 sind in der städtischen Poststelle 668.000 Poststücke eingegangen und sogar 3,63 Millionen Sendungen verschickt worden.


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