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Union gewinnt durch internationale Krisen an Zustimmung

Merkel erreicht in Umfrage persönlichen Bestwert

Gute Nachrichten für CDU-Chefin Merkel und ihren CSU-Kollegen Seehofer: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich CDU/CSU laut einer Umfrage um zwei Punkte auf 43 Prozent verbessern.

Berlin - Vor dem Hintergrund der internationalen Krisen gewinnt die Union mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter an Zustimmung. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich CDU/CSU um zwei Punkte auf 43 Prozent verbessern, wie aus dem ZDF-"Politbarometer" hervorgeht. Die SPD verliert einen Punkt und kommt auf 24 Prozent.

Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf neun Prozent, die Grünen verschlechtern sich um einen Punkt und erreichen zehn Prozent. Auch die AfD gibt einen Punkt ab und kommt auf sechs Prozent. Die FDP bleibt bei drei Prozent, die anderen Parteien erreichen erneut fünf Prozent. Neben Schwarz-Rot würde es damit weiterhin auch für Schwarz-Grün reichen, nicht aber für Rot-Rot-Grün.

Weiterhin führt Merkel die Liste der wichtigsten zehn Politiker an. Sie erreicht jetzt auf der Skala von plus fünf bis minus fünf ihren persönlichen Bestwert von 2,8 (Februar: 2,4). Auf Platz zwei liegt Bundesfinanzminister Wolfgang Wolfgang Schäuble (CDU) mit unverändert 2,2. Danach folgen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und SPD-Chef Sigmar Gabriel.

Seit September 2014 liegt bei den Befragten das Themenfeld "Ausländer, Flüchtlinge, Integration" auf Platz eins der wichtigsten politischen Probleme in Deutschland. Am eigenen Wohnort sehen die meisten aber keine konkreten Schwierigkeiten. Elf Prozent berichten von sehr großen oder großen Problemen in der eigenen Umgebung, 26 Prozent von nicht so großen Problemen. 40 Prozent geben an, dass es bei ihnen keine Probleme mit Flüchtlingen gibt. Weitere 21 Prozent verweisen darauf, dass es in ihrer Gegend gar keine Flüchtlinge gibt.

45 Prozent der Befragten geben an, dass in Deutschland zu wenig für die Eingliederung von Ausländern getan wird. 33 Prozent sagen, dass der Aufwand gerade richtig ist. Und 17 Prozent sagen, es werde dafür zu viel getan. Gleichzeitig vertritt eine klare Mehrheit von 53 Prozent die Meinung, dass die in Deutschland lebenden Ausländer selbst zu wenig für ihre Eingliederung tun. Ein Drittel hält deren Bemühungen für ausreichend.

Für das Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1266 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

(xity, AFP)


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