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Uni Düsseldorf überzeugt als Gründerhochschule

Zwischenevaluierung sichert EXIST-Förderung

Insgesamt 1,24 Millionen Euro aus dem EXIST-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) kann die Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf nun beantragen, um in den nächsten zwei Jahren ihr Konzept der Universität weiter auszubauen.

Düsseldorf - Dies gab Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper am Montagabend auf dem Düsseldorfer Gründerforum 2014 bekannt. Die Heinrich-Heine-Universität hatte sich im Juli 2011 im bundesweiten Wettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie "EXIST Gründungskultur – Die Gründerhochschule“, einem Förderprogramm zur Gründungsprofilierung von Hochschulen, als eine von Deutschlands zehn besten Gründerhochschulen durchgesetzt. Im Rahmen der Zwischenevaluierung des BMWi im Februar 2014 über- zeugte die Universität Düsseldorf die hochkarätige Jury mit ihrem Fortschrittsbericht "HHU – die Gründeruniversität. Gründungsförde- rung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf“. Darin stellte sie das bisher Erreichte und die daraus resultierenden künftigen Gründungsstrategien vor. Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper zu der Weiterförderung: "Wir setzen unser Ziel, die HHU nachhaltig und sichtbar als Gründeruniversität zu positionieren, mit Nachdruck um. Dreh- und Angelpunkt ist dabei das kurz nach Projektstart eingerichtete Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS) sowie die Besetzung der Riesner Stiftungsprofessur für Entrepreneurship mit Prof. Dr. Eva Lutz. Damit haben wir eine feste Basis für alle Gründungsaktivitäten sowie für eine nachhaltige und hochschulweite "Kultur der Selbständigkeit“ geschaffen. Auch zukünftig werden wir unser Gründungspotenzial als Universität maximal auszunutzen.“
Das HHU-Konzept sieht in der anstehenden zweiten Projektphase vor, eine lebendige und nachhaltige Entrepreneurship-Kultur weiter zu etablieren und die Anzahl der Ausgründungen kontinuierlich zu steigern. Gleichzeitig soll das Erfolgspotential dieser Gründungen durch eine Vielzahl von Maßnahmen gesichert werden: "Die unternehmerische Ausbildung durch das Gründerlehrprogramm wird mit zusätzlichen Workshops und Kursen erweitert und das intensive Coaching der Gründerteams wird um eine Betreuung in der Nachgründungsphase ergänzt. Über ihre universitätseigene Beteiligungsgesellschaft wird sich die Heinrich-Heine-Universität künftig auch verstärkt an ihren Spin-offs beteiligen“, so Prof. Dr Lutz Schmitt, Prorektor für Forschung und Innovation der HHU.
Seit Beginn des EXIST-Förderprogramms 2012 ist die positive Entwicklung des Gründungsgeschehens an der HHU deutlich erkennbar: Rund 700 zukünftige Unternehmer wurden im Gründerlehrprogramm qualifiziert, mehr als 70 Gründungsprojekte betreut und 14 neue Start-ups bis Ende 2013 erfolgreich ausgegründet.
Alle Maßnahmen der HHU Gründungsunterstützung werden dabei durch das Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS) gebün- delt, das damit als zentrale Anlaufstelle der HHU für alle Fragen der Unternehmensgründung dient. Dies umfasst die Bereiche Entrepreneurship-Forschung, gründungsbezogene Lehrveranstaltungen, Gründerservice, Patent-Management und Finanzierung. Die Inhaberin der Riesner-Stiftungsprofessur für Entrepreneurship, Prof. Dr. Eva Lutz, leitet das CEDUS und steuert die Umsetzung aller Maßnahmen.
Gemeinsam mit der Düsseldorfer Innovations- und Wissenschaftsagentur (DIWA), der gemeinsamen Transferagentur der HHU und der Landeshauptstadt Düsseldorf, werden angehende Gründerinnen und Gründer damit bestmöglich auf die Herausforderungen einer Unternehmensgründung vorbereitet.

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