„Zwischen Nähe und Distanz“

Kreis schreibt Kunstpreis aus

Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst haben in diesem Jahr erneut die Chance, sich mit ideenreichen und kreativen Werken um den „Kunstpreis Ennepe-Ruhr“ zu bewerben.

Schwelm - Zum sechsten Mal seit 2011 schreibt die Kreisverwaltung diesen Wettbewerb aus. 2021 lautet die Vorgabe: Die Arbeiten sollen einen Bezug zum Thema „Zwischen Nähe und Distanz“ haben. Eingereicht werden können beispielsweise Zeichnungen, Fotografien oder Gemälde, Skulpturen, Installationen oder Videoprojektionen.

Wer dabei sein möchte, muss eine persönliche Bindung zum Ennepe-Ruhr-Kreis haben. „Das ist laut Ausschreibung dann der Fall, wenn die Künstlerin oder der Künstler im Kreis wohnt, hier geboren wurde oder längere Zeit an Ennepe und Ruhr zu Hause gewesen ist“, zitiert Claudia Breitenborn, zuständige Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, aus der Ausschreibung. Ebenfalls wichtig: Teilnehmer müssen mindestens 21 Jahre alt sein und ihre künstlerische Qualifizierung durch eine akademische Ausbildung und/oder Ausstellungen bzw. Engagements im professionellen Rahmen nachweisen. Gruppenbewerbungen sind möglich.

Interessierte können bis Sonntag, 31. Oktober, Fotos, Skizzen oder Entwürfe von bis zu drei Arbeiten einreichen. Die Arbeiten selbst sollten nicht älter als drei Jahre sein. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören außerdem ein Anschreiben mit Angaben zur persönlichen Bindung an den Ennepe-Ruhr-Kreis, Erläuterungen zum Themenbezug und eine Künstlerbiographie inklusive Publikations- bzw. Ausstellungsliste der letzten 3 bis 4 Jahre. Die Kunstwerke müssen mit dem Namen des Künstlers sowie Titel, Jahr, Technik und den Maßen der Arbeiten versehen sein.

Aus allen Einsendungen wählt eine Jury unter Leitung von Christoph Kohl, Institutsleiter des Märkischen Museums Witten, Werke von bis zu 20 Künstlerinnen und Künstlern aus. Diese werden im Frühjahr 2022 - 7. März bis 10. April - im Stadtmuseum Hattingen ausgestellt und in einem Katalog öffentlichkeitswirksam präsentiert.

Zudem vergibt die Jury drei gleichberechtigte Preise. „Diese sind mit jeweils 1.500 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten die Preisträger das Angebot der finanziellen Unterstützung einer gemeinsamen Ausstellung“, erläutert Breitenborn. Die Vergabe des EN-Kunstpreises 2021 ist im Rahmen einer Vernissage am Freitag, 4. März 2022 im Stadtmuseum Hattingen geplant.

Details der Ausschreibung finden sich auf der Internetseite des Ennepe-Ruhr-Kreises (www.en-kreis.de). Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Claudia Breitenborn vom Fachbereich Finanzen, Kreisentwicklung und Bildung, Tel.: 02336 /4448 145, Email: kunstpreis@en-kreis.de.

Stichwort Kunstpreis Ennepe-Ruhr

Der Kunstpreis wird seit 2011 alle zwei Jahre vergeben. An den ersten fünf Ausschreibungen haben sich gut 430 Künstler mit mehr als 1.200 Werken beteiligt. 2019 hießen die gleichberechtigten Preisträger Harald Kahl (Witten), Anna-Maria Schönrock (Nürnberg/Witten) und Angelika Wischermann (Wien/Herdecke). Ihre Arbeiten überzeugten die Jury seinerzeit mit Blick auf die thematische Vorgabe „Heimat/Verortung“ am stärksten.